Wölbitsch/Olischar: Rot-Grün will Heumarkt-Baureife in Ausschuss durchboxen

Was ist aus zweijähriger Nachdenkphase geworden? – Unverantwortliche Planungspolitik: SPÖ Wien spielt weiter mit Wiens Welterbestatus

Wien (OTS) - Als „Missachtung der laufenden Verhandlungen mit UNESCO und ICOMOS“ bezeichnen Stadtrat Markus Wölbitsch und Klubobfrau Elisabeth Olischar die geplanten rot-grünen Maßnahmen beim Heumarkt-Projekt. „Obwohl die Stadt Wien im heurigen Frühjahr eine ‚zweijährige Phase des Nachdenkens‘ verkündet hat, werden nun weitere Schritte für das Bauprojekt am Heumarkt gesetzt. Still und heimlich will Rot-Grün die Baureifgestaltung in einem Ausschuss durchboxen – eine Behandlung im Gemeinderat ist nicht vorgesehen“, so Markus Wölbitsch.

„Fakt ist: Wenn das Projekt wie geplant umgesetzt wird, droht die Aberkennung des Welterbestatus“, so der ÖVP-Stadtrat. Denn das geplante Bauprojekt am Heumarkt ist mit dem Weltkulturerbe nicht vereinbar und darf nicht realisiert werden. Das haben die UNESCO und der Denkmalrat ICOMOS deutlich formuliert. „Mit ihrem Vorgehen gefährdet die SPÖ den Welterbestatus unserer Stadt einmal mehr. Die Stadt Wien muss den Forderungen von UNESCO und ICOMOS vollständig nachkommen – alles andere ist eine unverantwortliche Planungspolitik und ein Spiel mit Wiens Welterbestatus.“

„Unser kulturelles Erbe muss vor Rot-Grün geschützt werden“, appelliert Elisabeth Olischar und erinnert an die Maßnahmen der Bundesregierung unter Sebastian Kurz: „Gernot Blümel war als zuständiger Minister in intensivem Austausch mit UNESCO und ICOMOS.“ Ergebnis: Die am 1. Juni 2016 von Rot-Grün beschlossene Flächenwidmung am Heumarkt muss auf Basis der Empfehlungen von ICOMOS und UNESCO adaptiert werden. „Die rot-grüne Stadtregierung ist aufgefordert, alle nötigen Schritte zur Wahrung des Welterbes zu setzen.“

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