- 25.11.2019, 14:46:42
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Wien setzt 2020 Schwerpunkt auf Modernisierung der Spitäler und investiert 26 Mio. Euro mehr in Kunst und Kultur
4,4 Mrd. in Spitzenversorgung der WienerInnen - Bessere Steuerung durch Erstversorgungsambulanzen - Plus: 279 Mio.-Euro-Rekordbudget für Kunst und Kultur
Wien macht nicht, was die Opposition gerne hätte. „Wir sparen die Stadt und ihre Menschen nicht kaputt, sondern investieren nachhaltig in die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener“, stellt SPÖ-Gesundheitssprecher und Gemeinderat Kurt Wagner fest. 2019 wurde die Klinik Floridsdorf eröffnet. Das modernste Spital Europas verfügt ausschließlich über Ein- und Zweibettzimmer und einen weitflächigen grünen Außenbereich sowie Dachgärten für alle Patientinnen und Patienten, egal ob arm oder reich. Nun tätigt der Krankenanstaltenverbund (KAV) weitere Investitionen in seine Infrastruktur, um auch weiterhin die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener sicherzustellen.
„Die Wienerinnen und Wiener können auf Top-Medizin zurückgreifen, ohne dafür tief in die Geldbörse greifen zu müssen. Wir gewährleisten Spitzenmedizin für alle Menschen. Dafür investieren wir 4,4 Mrd. Euro im kommenden Jahr. Das zeigt, dass sozialdemokratische Gesundheitspolitik für die Menschen der richtige Weg ist. Sie ist ein großer Unterschied zur ehemaligen ÖVP-FPÖ-Bundesregierung, die an der Gesundheit der Menschen gespart hat“, so Wagner.
Zudem erfolgen im kommenden Jahr beispielsweise die Fertigstellung der Kinder- und Jugendpsychiatrie im AKH, die Errichtung eines Onkologie-Zentrums und die Planung der Zentralen Notaufnahme im Kaiser-Franz-Josef-Spital sowie der Umbau der Kinderambulanz im Wilhelminenspital.
Wagner betont: „Wien wächst, die Lebensumstände der Bevölkerung ändern sich – um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, etabliert die Stadt in den KAV-Spitälern Erstversorgungsambulanzen (EVA).“ Mit Öffnungszeiten an Tagesrändern und Wochenenden dienen die EVAs als erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten, die eine Ambulanz aufsuchen, und sorgen dafür, dass sie sich geordnet im Gesundheitssystem bewegen. Bei schweren Fällen erfolgt die Weiterleitung an Spezialambulanzen, bei weniger dringlichen Beschwerden auch in den niedergelassenen Bereich. Nach einem Pilotprojekt im Krankenhaus Hietzing werden die EVAs auf weitere Wiener Spitäler ausgerollt.
Zwtl.: U25 – Stadt und AMS bündeln Kräfte für Wiener Jugend=
Um Jugendliche und junge Erwachsene optimal zu unterstützen, bündeln Stadt Wien und AMS Wien ihre Aktivitäten unter einem Dach. Ab dem Frühjahr 2020 werden 15- bis 24-Jährige Wienerinnen und Wiener am neuen Standort der Wiener Jugendunterstützung in Meidling gemeinsam betreut. Ziele der Zusammenarbeit sind verstärkte Arbeitsmarktintegration, eine bessere Abstimmung und Vereinfachung der Unterstützung sowie geringere Verweilzeiten und Fallzahlen in der Wiener Mindestsicherung.
Zwtl.: 279-Mio.-Euro-Rekordbudget für Kunst und Kultur=
Von 253,3 Mio. Euro im Vorjahr erhöht die Stadt Wien das Budget für Kunst und Kultur im kommenden Jahr auf 279,4 Mio. Euro. Das entspricht einer Erhöhung von 26 Mio. Euro, also mehr als 10 Prozent. „Die Erhöhung der einzelnen Förderungen soll schrittweise in gerechtere Bezahlung der Kulturschaffenden münden, die Unterdotierung von Institutionen und Vereinen beheben sowie längst überfällige technische und bauliche Sanierungen ermöglichen“, so Kulturausschussvorsitzende und SPÖ-Gemeinderätin Sybille Straubinger.
Die Erhöhung von 26 Mio. Euro kommt allen Bereichen zugute, allen voran erhält der Theaterbereich für die Klein- und Mittelbühnen sowie die freie Szene 4,3 Mio. Euro mehr. Für den Film- und Kinobereich sind 1,1 Mio. Euro mehr für die Filmproduktion sowie Festivals und Kinostandorte vorgesehen. Die Stadtteilkultur wird über 3 Mio. Euro mehr verfügen, die Bildende Kunst über 1,5 Mio. Euro. Für die Wissenschaft sind 2,3 Mio. Euro mehr geplant, davon fließt eine Mio. Euro in Projekte des Digitalen Humanismus. Das Wien Museum wird für die weiteren Schritte des Um- und Ausbaus mit 7 Mio. Euro bedacht.
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