Bedienstete gegen die Abberufung ihres Generals!!

Die Bediensteten der Streitkräftebasis wehren sich mittels Petition der Personalvertretung an BM Starlinger!

Wien (OTS) - Die Bediensteten der Streitkräftebasis, jener Dienststelle, die am 1.4.2019 neu aufgestellt wurde und mit GenMjr MMag Alexander PLATZER einen neuen Kommandanten erhielten haben am 15.11.2019 bei einer Dienststellenversammlung einstimmig beschlossen mit einer Petition an den Bundesminister heranzutreten.

Die Petition im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Mit Wirkung vom 1.4.2019 wurde GenMjr MMag. Alexander PLATZER auf den Arbeitsplatz des Kdt KdoSKB versetzt und mit der Wahrnehmung der Aufgaben als Kommandant betraut. Nunmehr soll GenMjr MMag. PLATZER wieder zum AbwA, auf seinen vorherigen Arbeitsplatz versetzt werden.

Seit 1.4.2019 konnten sich die Bediensteten des KdoSKB davon überzeugen, dass GenMjr MMag. PLATZER sehr bedienstetennah ist und er erfreut sich daher hoher Beliebtheit. Trotzdem gilt er auch als Respektsperson, die sich durchsetzen kann und welche sich in kurzer Zeit ein hohes Ansehen erarbeitet hat. Diese Kombination ist aus Sicht der Bediensteten für jeden Kommandanten von hoher Wichtigkeit. Besonders wichtig erscheint diese Kombination jedoch für den Kommandanten der SKB insbesondere auch deshalb, weil dieses Kommando eine sehr heterogene Mischung aus Frauen, Männern, Soldaten und Zivilbediensteten darstellt und somit mit anderen Kommanden des ÖBH nicht vergleichbar ist. Daher bedarf es auch einer anderen Art der Führung. Diese Eigenschaften bringt MMag PLATZER mit sich. Er steht für eine transparente, offene und menschliche Führung des Kdo SKB. Somit ist wieder eine neue, verstärkte Motivation der Bediensteten spürbar. Wir, die unterzeichnenden Bediensteten des Kdo SKB sprechen uns gegen die Abversetzung aus und ersuchen Sie dringendst von ihrem Vorhaben Abstand zu nehmen und GenMjr MMag PLATZER als Kdt der SKB zu belassen.

Am Samstag den 23.11.2019 wurde die Petition mit den Unterschriften vom Dienststellenausschuss, der diesen Beschluss ebenfalls einstimmig mitträgt, an den Bundesminister übermittelt. Bis dato steht die Reaktion des HBM noch aus.

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