Peter Pollak wird zum Bereichsleiter für strategische Angelegenheiten ernannt

Langjähriger Kontrollamtsdirektor der Stadt Wien und jetziger Stadtrechnungshofdirektor wird nach Auslaufen seines derzeitigen Mandats die Funktion des Bereichsleiters übernehmen

Wien (OTS/RK) - Mit 1. Juli 2020 – nach Auslaufen der regulären Funktionsperiode – wird der derzeitige Direktor des Stadtrechnungshofes Wien, Dr. Peter Pollak, MBA, neuer Bereichsleiter für strategische Angelegenheiten in der Präsidialabteilung der Stadt Wien. Pollak, der seit dem 1. Juli 2010 als Kontrollamtsdirektor der Stadt Wien und später dann als Direktor des Stadtrechnungshofes Wien tätig ist, stand sodann über zwei Funktionsperioden an der Spitze dieser weisungsfreien Kontrollinstanz der Stadt Wien.

Mit der Bestellung zum Bereichsleiter für strategische Angelegenheiten wird Pollak gemäß § 9 der Geschäftsordnung für den Magistrat der Stadt Wien als Bediensteter mit Sonderaufgaben tätig sein. In dieser neuen Funktion wird der Jurist u.a. mit folgenden Aufgabenfeldern betraut:

  • Wissensmanagement: Vernetzter Informationsaustausch zwischen den Einheiten der Stadt Wien
  • Etablierung eines vernetzten Informationsaustausches zwischen allen Einrichtungen der Stadt Wien
  • Koordinierung der Informations- und Kooperationsschnittstellen der Stadt Wien zu Bundesdienststellen, Dienststellen anderer Bundesländer und Bund-Länder-Behörden
  • Koordinierung der Überprüfung und Bewertung aller Rechtsvorschriften, welche die Verwaltung und die Dienstleistungseinrichtungen der Stadt Wien bei der Leistungserbringung für die Einwohnerinnen und Einwohner betreffen
  • Etablierung strategischer Steuerungssysteme bei der Handhabung von Förderungen der Stadt Wien

Peter Pollak arbeitet seit 1985 bei der Stadt Wien. Erste Stationen waren die Magistratischen Bezirksämter in Favoriten und Hernals sowie die damals für die städtischen Krankenhäuser zuständige Magistratsabteilung. 1994 wurde der promovierte Jurist zum Leiter der Personalabteilung bestellt und war in dieser Funktion auch mit der Projektleitung für die grundlegende Neustrukturierung der Personalabteilungen des Magistrats (Zusammenlegung von Personal- und Besoldungsamt zu einem zentralen Personalservice) betraut. 2001 übernahm er die Leitung des Verfassungsdienstes der Magistratsdirektion, der auch für EU-Angelegenheiten zuständig ist. 2004 wurde er zusätzlich Bereichsleiter für Bürgerservice und Dezentralisierung der Verwaltung der Stadt Wien. In den Jahren 2004 bis 2006 absolvierte Pollak einen Postgraduate-Lehrgang "International Executive MBA in Public Management". Ab dem Jahr 2007 umfasste seine Bereichsleiterfunktion Bürgerservice, Bezirksämter und Datenschutz. Zudem war Pollak auch Stellvertreter des Bereichsdirektors für Recht. Mit 1. Juli 2010 wurde Pollak als Kontrollamtsdirektor bestellt. 2015 wurde der Stadtrechnungshofdirektor (vormals Kontrollamtsdirektor) Pollak vom Wiener Gemeinderat für fünf weitere Jahre – bis 30. Juni 2020 – in dieser Funktion wiederbestellt. Der einstimmigen Wahl auf Vorschlag des Bürgermeisters waren eine öffentliche Ausschreibung und ein Hearing der drei bestgereihten KandidatInnen im Stadtrechnungshofausschuss des Gemeinderates vorangegangen.

Der Dienstposten der Stadtrechnungshofdirektorin beziehungsweise des Stadtrechnungshofdirektors beim Magistrat der Stadt Wien ist nach den geltenden Bestimmungen mit 1. Juli 2020 neu zu besetzen. Gemäß § 73 Abs. 2 der Verfassung der Bundeshauptstadt Wien wird die Stadtrechnungshofdirektorin beziehungsweise der Stadtrechnungshofdirektor auf Vorschlag des Bürgermeisters vom Gemeinderat auf die Dauer von fünf Jahren bestellt. Wiederbestellungen sind zulässig. Die Postenausschreibung für die Stadtrechnungshofdirektorin bzw. den Stadtrechnungshofdirektor erfolgte bereits im Sommer dieses Jahres. Die Bewerbungsfrist endete am 15. November 2019. Die Bewerberinnen und Bewerber haben sich im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens erforderlichenfalls einer Eignungsfeststellung und -bewertung zu unterziehen. Die im Ausschreibungsverfahren drei bestgeeigneten Kandidatinnen oder Kandidaten werden zu einer Anhörung im Stadtrechnungshofausschuss eingeladen. (Schluss)

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