Wiens Gesundheitsversorgung ist zielorientiert und liegt österreichweiten Standards zu Grunde

Verbindliche Vorgaben bei Gesundheitsstrukturplanung und Leistungsangebotsplanung

Wien (OTS/SPW-K) - Die Stadt Wien investiert im kommenden Jahr 4,4 Mrd. Euro in die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener. Damit stellt der Bereich Gesundheit auch die größte Ausgabengruppe des Gesamtbudgets dar. „Das Gesundheitssystem wird nicht vernachlässigt, es wird für die Wienerinnen und Wiener ausgebaut“, betont SPÖ-Gemeinderat Christian Deutsch. „Die Wienerinnen und Wiener können auf ein Gesundheitssystem zurückgreifen, dass allen Patientinnen und Patienten die beste Versorgung garantiert. Unabhängig davon, ob man Geld hat oder nicht. Das hebt Wien von zahlreichen anderen Metropolen weltweit ab“, so Deutsch.

Der SPÖ-Gemeinderat spricht gleich zu Beginn seiner heutigen Rede im Wiener Gemeinderat die türkis-blauen Skandale ihrer Gesundheits- und Sozialpolitik an. „Die Novelle der ehemaligen Ministerin Hartinger-Klein war darauf ausgelegt, dass private Patientinnen und Patienten eine besondere Betreuung erfahren. Quasi durch Zusatzversicherung kürzere Wartezeiten. Die Geldbörse soll also über die Behandlung entscheiden. Das ist genau das, was wir nicht wollen. Gesundheitsvorsorge muss für alle Menschen zugänglich sein. Unabhängig von der Geldbörse. Auch die ÖVP-FPÖ-Belastungsmilliarde auf Kosten der Gesundheit wird negative Auswirkungen haben. Kürzungen bei den Gesundheitsleistungen sind zu befürchten“, erklärt der SPÖ-Gemeinderat. Das Schlechtreden des öffentlichen Gesundheitswesens ist daher nicht zu akzeptieren.

Zahlreiche Prozesse, die zur weiteren Verbesserung der Leistungen beitragen befinden sich bereits in Umsetzung. Bereits 2013 wurde bekanntlich ein partnerschaftliches Zielsteuerungssystem eingerichtet, welches die Struktur sowie die Organisation und auch die Finanzierung des Gesundheitswesens in ganz Österreich regelt. „Die Gesundheitsstrukturplanung und auch die Leistungsangebotsplanung haben also genauen und verbindlichen Vorgaben zu folgen. Es gibt einheitliche Grundsätze und auch Ziele. Wien hat, wie jedes andere Bundesland, die österreichweiten Versorgungsstandards zu erreichen“, erklärt Deutsch, dass die Gesundheitsversorgung keine Willkür ist, sondern einer strukturierten Planung zu Grunde liegt.

Zwtl.: Immer mehr Kapazität in Wiens Spitälern und immer mehr ÄrztInnen „ums Eck“=

Im Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) werden im Jahr 2030 um 16,8 Prozent mehr Ärztlich ambulante Versorgungseinheiten im Vergleich zu 2016 ausgewiesen. Wiens Bevölkerung steigt in derselben Zeit geschätzt um 11,1 Prozent. Im RSG 2025/2030 ist darüber hinaus erstmals eine konkretisierte Planung zur Einrichtung von Primärversorgungsstellen vorgeschrieben. „89 Prozent aller Erstkonsultationen erfolgen ‚beim Arzt ums Eck‘. Das ist auch der Grund, weshalb die Stadt Wien Primärversorgungen wohnortnah plant. Ein zentraler Grundsatz ist die Vermeidung von Konkurrenzierung niedergelassener VertragsärztInnen“, erklärt Deutsch.

Zwtl.: Nachfrage an Pflege schnellt in die Höhe: Wir achten auf ausreichend Personal und flächendeckende Versorgung=

Dass Pflege in Wien einen hohen Stellenwert und Bedarf hat, belegen aktuelle Zahlen. Rund 60.000 Pflege-KundInnen werden durch den Fonds Soziales Wien (FSW) betreut. Es leben 85.000 PflegegeldbezieherInnen in Wien. Insgesamt werden 5,4 Mio. Stunden in der Mobilen Pflege und Betreuung geleistet. Der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen hat kürzlich erhoben, wie sich der Bedarf an Pflegepersonal in den kommenden Jahren bis 2030 entwickelt. Der Trend ist klar erkennbar. „Es braucht 9.121 Personen mehr bis 2030“, so Christian Deutsch.

Der SPÖ-Abgeordnete dazu: „Die Stadt Wien muss darauf achten, Pensionierungen auszugleichen und demografischen Entwicklungen entgegenzuwirken. Der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen hat deshalb drei Prozesse gestartet, die hoch qualifiziertes Personal im Pflegebereich sicherstellen.“ Eine Personaloffensive unter anderen mit Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), dem Arbeitsmarktservice (AMS) und dem FSW soll Menschen für den Pflege- und Sozialberufe begeistern. Zweitens wird die Aus-, Fort- und Weiterbildung quantitativ erweitert, ein neues Ausbildungskonzept ausgearbeitet. Drittens werden neue Lösungen und Ideen im Projekt „Pflege in Wien anders gedacht“ erarbeitet.

„Die Aussagen der Opposition zur Wiener Gesundheitsversorgung sind nicht nachvollziehbar. Die Sozialdemokratie sorgt in Wien für eine Top-Gesundheitsversorgung, die genauen Vorgaben unterliegt und die entgegen anderer Städte und Länder, allen Menschen offen steht. Wir sorgen für Spitzenmedizin, ohne dass die Wienerinnen und Wiener dafür in die Geldtasche greifen müssen. Darüber hinaus wird die Wiener Gesundheitsversorgung ständig weiterentwickelt und den Herausforderungen angepasst“, schließt Deutsch.

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