Wiener Unternehmen sammeln 30.000 Dosen am Arbeitsplatz: Erfreuliche Jahresbilanz von „Jede Dose zählt“

* 30 Betriebe nahmen an Pilotprojekt teil * Kostenlose Sammelbehälter und Abholung in Wien * Kooperation mit ARA und der Getränkewirtschaft

Wien (OTS) - Etwas mehr als 12 Monate sind vergangen, seit die Initiative „Jede Dose zählt“ ein Sammel- und Recyclingprogramm für Getränkedosen am Arbeitsplatz ins Leben gerufen hat. Namhafte Firmen wie u.a. OMV, Saubermacher, Henkel, Simacek oder auch Confiserie Heindl haben mitgemacht und in diesem Zeitraum knapp 30.000 Getränkedosen getrennt gesammelt. Ein voller Erfolg – denn Aluminiumdosen sind nahezu unendlich oft wiederverwertbar, vorausgesetzt sie landen in der Recycling-Tonne. Die Aktion soll nun auch auf die Bundesländer ausgeweitet werden.

Bewusstsein für den wertvollen Rohstoff Aluminium zu schaffen und auf die Wichtigkeit einer getrennten Sammlung von Wertstoffen hinzuweisen stellt das Ziel der Initiative „Jede Dose zählt“ dar, die in 15 europäischen Ländern aktiv ist. Damit leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zu den „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen sowie dem „Circular Economy Package“ der Europäischen Union. Auch immer mehr Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit und binden ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Umweltschutzmaßnahmen ein. Mit dem Unternehmensprogramm von „Jede Dose zählt“ unterstützt die Initiative Betriebe auf diesem Weg. Die Bilanz der ersten 12 Monate und die große Nachfrage seitens der Betriebe belegen den Erfolg der Aktion. Axel Zuschmann, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Ecker & Partner, die für „Jede Dose zählt“ in Österreich verantwortlich zeichnet: „In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit ist Recycling wichtiger denn je. Österreich gilt seit jeher als europäisches Vorbild in Sachen Mülltrennung – umso besser, wenn das jetzt auch beim Wertstoff Aluminium von den Unternehmen forciert wird.“

Als Pilotversuch in Wien gestartet, wird das Programm nun auf ganz Österreich ausgerollt. Jede Dose zählt stellt dazu kostenlos Sammelbehälter und Informationsmaterial zur Verfügung. Lediglich die einmalige Liefergebühr muss von den Unternehmen selbst übernommen werden werden. Durch eine enge Kooperation mit der ARA werden Unternehmen zudem bei der richtigen Entsorgung der Dosen unterstützt. Für besonders eifrige Sammler gibt es Goodies, die von der Getränkewirtschaft zur Verfügung gestellt werden.

„Die Menge an Dosen war uns gar nicht bewusst“

Die Rückmeldungen aus den teilnehmenden Betrieben sind durchwegs positiv – und manch einer ist erstaunt über die Mengen, die bei der Sammlung zusammenkommen. Alle sind sich jedenfalls einig, dass Umweltschutz am Arbeitsplatz ein Muss ist:

„Ein bewusster und sorgfältiger Umgang mit Ressourcen sowie die Unterstützung einer Kreislaufwirtschaft sind wesentliche Elemente der OMV Nachhaltigkeitsstrategie. Mit der Teilnahme an dieser Recyclinginitiative können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen zusätzlichen Beitrag leisten und zu einem besseren Leben beitragen“
, so Bernhard Heneis, Head of Sustainability & Reporting OMV. „Mit dem Slogan ‚You want to recycle? Now you can, every can‘ haben wir die Initiative bei uns im Unternehmer beworben.“

„Unsere Kolleginnen und Kollegen – sowohl aus der Produktion als auch aus dem Verwaltungsbereich – standen diesem Projekt von Anfang an sehr aufgeschlossen gegenüber. Da Nachhaltigkeit als einer unserer Unternehmenswerte großgeschrieben wird, bekam das Trennen der Getränkedosen rasch eine positive Dynamik“, erklärt Florian Bauer, SHE Specialist bei Henkel CEE.

Und auch Ina Pfneiszl, Head of CSR & Diversity Management bei der SIMACEK Facility Management Group, betont die Notwendigkeit, als Unternehmen Verantwortung zu übernehmen: „Bei uns sind die ökologische und soziale Nachhaltigkeit sehr wichtig und in unseren Leitstrategien verankert. Deshalb waren wir auch von Anfang an von der Initiative begeistert und haben neben unseren bestehenden Trenn- und Sammelsystemen auch gerne die attraktiven Dosen-Sammelbehälter aufgestellt. Die Aktion ist bei unseren Kolleginnen und Kollegen mehr als gut angekommen da diese Initiative wieder gezeigt hat, dass einfach das Tun entscheidend ist, um nachhaltige unternehmerische Verantwortung zu leben.“

30.000 gesammelte Dosen

Um den tatsächlichen Impact der Aktion zu ermitteln, wurden die Mengen der gesammelten Dosen erfasst. Das Ergebnis begeistert: Knapp 30.000 Getränkedosen wurden von den Teilnehmern gesammelt und konnten so in den Recyclingkreislauf rückgeführt werden. Damit wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch jede Menge Energie gespart. Bei der Getränkedose im Vergleich zur Neuproduktion stolze 95 Prozent.

Für das kommende Jahr will die Initiative viele neue Unternehmen motivieren, mitzumachen und vor allem Aufmerksamkeit für das Thema in der Belegschaft zu schaffen. Ganz nach dem Motto: Jede Dose zählt!

Sie wollen auch zu den Recyclingchampions gehören?

Dann melden Sie Ihr Unternehmen schnell und einfach über die „Jede Dose zählt“-Website unter: https://www.jededosezaehlt.at/unternehmen an. Alle teilnehmenden Betriebe werden auf der Website von Jede Dose zählt gelistet.

Über Jede Dose zählt

„Jede Dose zählt“ ist nicht nur in Österreich aktiv, sondern in 15 europäischen Ländern, darunter Spanien, Griechenland, Frankreich, UK und Polen. Die Initiative wird von Aluminiumproduzenten, Getränkedosenherstellern, Recyclingbetrieben und der Wirtschaft unterstützt, um Verbraucher anzuregen, mehr Aluminiumdosen zu recyceln und sie damit der Kreislaufwirtschaft zuzuführen. Weitere Informationen unter www.jededosezaehlt.at auf Facebook (www.facebook.com/jededosezaehlt) und Instagram (www.instagram.com/jededosezaehlt)

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