Förderung von Architekturwettbewerben im deutsch-österreichischen Grenzraum

Start eines EU-Projekts

Das Besondere bei unserem Vorhaben ist, dass eine gemeinsame Kompetenzstelle eingerichtet wird, um die Wettbewerbsvorgaben im jeweils anderen Land greifbarer zu machen. Der nationale Aspekt rückt in den Hintergrund.
Fabian Blomeyer
Die unterschiedlichen, oftmals nicht bekannten Rahmenbedingungen bei Architekturwettbewerben schrecken viele Architektinnen und Architekten davon ab, grenzüberschreitend tätig zu werden. Unser größtes Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und durch einen Wissenstransfer die Kompetenz der Architekturschaffenden in der Grenzregion zu stärken.
Arch. DI Daniel Fügenschuh

Wien (OTS) - Der Architekturwettbewerb ist das geeignete Mittel zur Vergabe von Planungsleistungen. In einem transparenten Verfahren erhält der Bauherr eine Auswahl von Lösungen für seine Bauaufgabe. Auch wenn sich die Verfahren in Österreich und Deutschland ähneln, findet eine grenzüberschreitende Teilnahme selten statt. Mit dem dreijährigen Euregio Inntal Projekt im Rahmen des INTERREG Programms Österreich-Bayern 2014-2020 werden nun gezielt Barrieren abgebaut und grenzüberschreitende Wettbewerbsbewerbungen gefördert.

Erster Baustein ist der Aufbau und die Erweiterung einer Online-Architekturwettbewerbsplattform. Außerdem soll im Rahmen einer regionalen Veranstaltungsreihe mit Fachsymposien der direkte Kontakt zwischen allen Projektpartnern und zukünftigen Nutzern hergestellt werden. Neben fachlichen Inputs durch Experten dienen diese der Vernetzung sämtlicher Beteiligter.

Im Rahmen der Kick Off-Veranstaltung, die am 8. November im Eingangsgebäude des Freilichtmuseums Glentleiten, einem gelungenen Ergebnis eines Architekturwettbewerbs, stattfand, betonte Architekt Daniel Fügenschuh, Vorsitzender der Sektion der Architekten und Vizepräsident der österreichischen Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen: „Die unterschiedlichen, oftmals nicht bekannten Rahmenbedingungen bei Architekturwettbewerben schrecken viele Architektinnen und Architekten davon ab, grenzüberschreitend tätig zu werden. Unser größtes Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und durch einen Wissenstransfer die Kompetenz der Architekturschaffenden in der Grenzregion zu stärken.

Rechtsanwalt Fabian Blomeyer, Geschäftsführer der Bayerischen Architektenkammer fügt in Bezug auf dieses einzigartige Euregio Inntal Projekt hinzu: „Das Besondere bei unserem Vorhaben ist, dass eine gemeinsame Kompetenzstelle eingerichtet wird, um die Wettbewerbsvorgaben im jeweils anderen Land greifbarer zu machen. Der nationale Aspekt rückt in den Hintergrund.

Projektbeteiligte:

Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen (Sektion Architekten) als Vertreterin der ZT Länderkammern für Oberösterreich und Salzburg, sowie Tirol und Vorarlberg
www.arching.at

Bayerische Architektenkammer
www.byak.de

Rückfragen & Kontakt:

DI Margit Friedrich
Projektkoordinatorin des INTERREG Projekts „Kooperation zu
grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Bayern, Tirol,
Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich zur Förderung von
Architekturwettbewerben“
Tel: +43 (0)660 1066 314
Mail: margit.friedrich@arching.at

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