Österreichs Hochschulen treiben Innovation und Entrepreneurship erfolgreich voran

Präsentation des Higher Education Innovate – Country Review Austria

Wien (OTS) - Wissenschaftsministerin Iris Rauskala zeigt sich überaus erfreut über das Ergebnis des Reviews „Supporting Entrepreneurship and Innovation in Higher Education in Austria“. „Die OECD stellt damit Österreichs Hochschulen und seinem Hochschulsystem ein wirklich gutes Zeugnis aus. Es belegt, dass die österreichischen Universitäten und Fachhochschulen wichtige Key Player für Innovation und Entrepreneurship sind, die nicht nur Wissenschaft, Forschung und Innovation vorantreiben, sondern auch wesentlich mitverantwortlich sind für den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg Österreichs. Sie bestärkt mit dem Befund das Vorgehen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), das Entrepreneurship und Innovation zu einem der zentralen strategischen Entwicklungsziele des Hochschulsystems erhoben und in allen wichtigen Steuerungs- und Governanceinstrumenten verankert hat. „Das werden wir fortsetzen“, betont die Ministerin.

Innovation und Entrepreneurship als wichtiges strategisches Ziel des Hochschulsystems Ein Beispiel dafür sind die Leistungsvereinbarungen, die das BMBWF und die öffentlichen Universitäten alle drei Jahre als Finanzierungsgrundlage abschließen. Dort ist dem „Wissens- und Technologietransfer/Open Innovation“ ein eigenes Kapitel gewidmet. Aber auch die Fachhochschulen haben die unternehmerische Agenda zu ihrer Kernaufgabe erhoben. „Heutzutage genügt es nicht mehr, wenn Hochschulen Absolvent/inn/en mit exzellenten Fachkenntnissen hervorbringen. Sie müssen auch imstande sein, diese in neue Ideen und neue Entwicklungen einfließen zu lassen und diese zu verwerten, weil nur das zu echten Innovationen führt“, sagt Wissenschaftsministerin Rauskala.

OECD-Empfehlungen: Bisherigen Kurs weiter fortsetzen Deshalb muss Österreichs Hochschulsystem seinen bisherigen Kurs fortsetzen und sich weiterhin um Innovation und Entrepreneurship bemühen. Die OECD hat dafür gleich mehrere Empfehlungen parat - allen voran ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, was Entrepreneurship tatsächlich bedeutet. Das ist an den einzelnen Hochschulstandorten im Moment sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die OECD rät aber etwa auch dazu, interdisziplinäre sowie regionale Initiativen entsprechend voranzutreiben, weil Österreich große regionale Unterschiede aufweist. Generell spricht sich die OED für ein stärkeres Sichtbarmachen von Initiativen und Maßnahmen rund um Innovation und Entrepreneurship aus. Denn die haben nur eine beschränkte Wirkung, wenn sie niemand kennt - außer die einzelnen Hochschulen, die sie setzen. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung ist, dass der Country Review Best-Practice-Beispiele anführt, die die internationalen Expert/inn/en, die ihn mitverfasst haben, auch tatsächlich vor Ort besucht haben.

HEInnovate – der Leitfaden zur Selbstevaluierung für Innovation und unternehmerisches Handeln „HEInnovate“ ist ein Selbstevaluierungstool, das die EU-Kommission und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf Initiative der Kommission und unter Einbindung aller Stakeholder-Gruppen (z.B. European University Business Foren) entwickelt haben. Dabei handelt sich um einen Leitfaden zur Selbstevaluierung von Entrepreneurship und Innovation an Hochschulen. Er fokussiert aktuell auf acht Dimensionen, um unternehmerische und innovative Dynamiken im hochschulischen Leistungsgeschehen zu fördern und sichtbar zu machen. Auf dieser Grundlage führt die OECD in Kooperation mit und im Auftrag der Europäischen Kommission Länder-Reviews durch, die über die Perspektive der einzelnen Hochschule hinaus das gesamte Hochschulsystem im Fokus haben. An der ersten Länderauswertung nahmen die Länder Bulgarien, Irland, Polen, Ungarn und die Niederlande teil. Nun wurde der zweite Review durchgeführt, an dem sich neben Österreich auch Kroatien, Italien und Rumänien beteiligt haben.

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