Moretti, Bresgott und Pütz sind „Louis van Beethoven (AT)“

Dreharbeiten zu vom ORF koproduzierten Historienfilm anlässlich des Beethovenjahres 2020 mit u. a. Rubey und Bodenbender in weiteren Rollen

Wien (OTS) - Revolutionär, Weltgeist, musikalisches Wunderkind und Schöpfer unsterblicher Meisterwerke. Doch wer war der Mensch Ludwig van Beethoven? Dieser Frage widmet sich die neueste Koproduktion von ARD Degeto, WDR und ORF „Louis van Beethoven (AT)“. Der aufwendig inszenierte Historienfilm erzählt die Geschichte des großen Komponisten aus unterschiedlichen Perspektiven neu: Aus Sicht eines jungen Genies, das im späten 18. Jahrhundert in einer Zeit der politischen Umbrüche aufwächst, die Europa für immer verändern. Und aus der Sicht eines tauben und einsamen Mannes, der – gefangen in einer höchst ungewöhnlichen Familienkonstellation – auf sein Leben zurückblickt.

Der Drehbuchautor und ausgezeichnete Regisseur Niki Stein nähert sich dem Komponisten in drei verschiedenen Lebensphasen, die von drei Darstellern verkörpert werden: Das Kind Louis wird vom Jungpianisten Colin Pütz gespielt, der junge rebellische Ludwig von Anselm Bresgott und Beethoven am Ende seines Lebens von Tobias Moretti. Zur hochkarätigen Besetzung zählen u. a. auch Ulrich Noethen, Ronald Kukulies, Silke Bodenbender, Sabin Tambrea (auch in „Blind ermittelt“ am 2. Dezember, 20.15 Uhr, ORF 1), Caroline Hellwig, Cornelius Obonya (auch in „Der Fall der Gerti B.“ am 25. November, 20.15 Uhr, ORF 1), Johanna Gastdorf, Peter Lewys Preston und Manuel Rubey (auch in „Das dunkle Paradies“ am 10. Dezember, 20.15 Uhr, ORF 1). Gedreht wird noch bis Mitte November 2019 in Tschechien und NRW. „Louis van Beethoven (AT)“ ist im Rahmen des umfassenden ORF-Programmschwerpunkts zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens 2020 in ORF 2 zu sehen.

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Bonn, 1779. Der achtjährige Ludwig van Beethoven (Colin Pütz) wächst im provinziellen Bonn auf und gilt als musikalisches Wunderkind. Die Versuche seines Vaters Jean (Ronald Kukulies), den Jungen zu unterrichten, scheitern. Der aufständische Sänger und Schauspieler Tobias Pfeiffer (Sabin Tambrea) und der Bonner Hoforganist Christian Gottlob Neefe (Ulrich Noethen) nehmen sich des jungen Genies an und prägen es auf höchst unterschiedliche Weise. Ludwig lernt, eigene Wege zu gehen, eckt damit aber in der Gesellschaft an. Eine folgenreiche Begegnung mit Wolfgang Amadeus Mozart (Manuel Rubey) in Wien und die politischen Umbrüche der Zeit, die in der Französischen Revolution münden, erwecken bereits im jungen Beethoven einen freiheitsliebenden Geist, der nur der Kunst, aber keinem Herrn dienen will. Die verpasste Liebe zur jungen Adligen Eleonore von Breuning (Caroline Hellwig) sowie eine Reihe von familiären Tragödien lassen Ludwig fast aufgeben, bis er im Winter 1792 doch nach Wien zieht, um bei Joseph Haydn in die Lehre zu gehen. Eingebettet ist die Erzählung in eine Rahmenhandlung, in der der ältere Beethoven (Tobias Moretti) kurz vor seinem Tod 1826 auf dem Gut seines Bruders Johann (Cornelius Obonya) und dessen Frau Therese (Johanna Gastdorf) weilt. Trotz seiner großen musikalischen Erfolge, wie zuletzt der berühmten Neunten Symphonie, hadert Beethoven mit sich selbst, weil sein Spätwerk die Zeitgenossen komplett überfordert. Mittlerweile vollkommen taub, schaut er zurück auf verpasste Chancen und stellt sich die Frage nach dem richtigen Leben.

„Louis van Beethoven (AT)“ ist eine Produktion der Eikon Media GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto, WDR und ORF, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW und vom Tschechischen Filmfonds.

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