Handels-KV: Betriebsräte fühlen sich vor den Kopf gestoßen und verlangen konstruktiven Neustart der Verhandlungen

Große Verärgerung über respektlose Äußerungen des Verhandlungsführers der Arbeitgeber - Beschlüsse für über 200 Betriebsversammlungen

Wien (OTS) - Vergangene Woche fanden in ganz Österreich Betriebsrätekonferenzen statt, an denen sich ca. 400 Betriebsräte aus dem Handel beteiligten. „Die Verärgerung über Stil, Wortwahl und die respektlose Verhandlungsführung der Arbeitgeber ist groß“, erklärt die KV-Verhandlerin der GPA-djp Anita Palkovich.++++

In allen Konferenzen wurde einstimmig eine Resolution beschlossen, nach der es in den kommenden Tagen zu Betriebsversammlungen kommen wird, sollten am Dienstag weiterhin keine konstruktiven Verhandlungen auf Augenhöhe möglich sein. Bislang wurden bereits über 200 Versammlungen vereinbart, darunter u.a. in den Unternehmen Lidl, BILLA, Interspar, DM, Primark, MORAWA, Transgourmet, Sports Direct und Mercedes-Benz.

„Wir erwarten am kommenden Dienstag endlich ein faires Angebot der Arbeitgeber und stehen für einen Neustart der Verhandlungen in einem konstruktiven Klima bereit“, sagt der Vorsitzende des GPA-djp Wirtschaftsbereichs Handel Martin Müllauer.

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