- 05.11.2019, 11:23:48
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Rauskala anlässlich der Europatagung 2019: Erfolgreichen Weg Österreichs im Bereich der Forschung fortsetzen
Dank an das gesamte ERA Council Forum Austria für exzellente Arbeit in den letzten sechs Jahren
Utl.: Dank an das gesamte ERA Council Forum Austria für exzellente
Arbeit in den letzten sechs Jahren =
Wien (OTS) - „Es ist wichtig, dass wir unseren erfolgreichen Weg im
Bereich der Forschung fortsetzen. Jedes Jahr holen exzellente Köpfe
aus unseren Fachhochschulen und Universitäten, aus unseren
Forschungsinstituten und Unternehmen über 200 Millionen Euro aus
Brüssel nach Österreich. Ein Euro national mobilisiert vier Euro
europäische Mittel, das ist deutlich mehr als in anderen Programmen.
Die Mittel gehen dabei an alle Partner des Innovationssystems – auch
an Unternehmen und KMU. Unsere KMU haben sogar die höchste
Erfolgsquote in der ganzen EU. Ein Ergebnis, auf das wir stolz sein
können“, so Wissenschaftsministerin Iris Rauskala heute bei der
Eröffnung der Europatagung in Wien unter dem Motto „Turning the
Page“. Die Europatagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des BMBWF
und des ERA Council Forums. Inhalt der Tagung ist das Ziel,
Österreichs FTI-Bereich auf das nächsthöhere Niveau von Qualität und
Impact zu heben.
Österreich ist – was das aktuelle Forschungsrahmenprogramm Horizon
2020 betrifft – tatsächlich auf Kurs in Richtung 1,5 Milliarden
Euro-Ziel: Forschende und Unternehmen in Österreich konnten im
EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" bereits rund 1,3
Milliarden Euro einwerben, wie aktuelle Daten zeigen. Bei der
Erfolgsquote liegt Österreich hinter Belgien auf Platz zwei und mit
17,7 Prozent deutlich über dem Durchschnitt aller Staaten. Forschende
und Unternehmen aus Österreich sind an jedem 12. erfolgreichen
Proposal beteiligt. Dabei profitiert Österreich nicht nur von den
Budgets, sondern auch von der Kooperation und dem Austausch mit
anderen Partnern in der EU. „Nach aktuellen Trends werden wir das 1,5
Milliarden Euro Ziel bei weitem überschreiten. Wir könnten es sogar
schaffen, bis zu Ende von Horizon 2020 1,85 Milliarden Euro
einzuwerben, das entspricht verglichen zu vorigen Rahmenprogramm
einer Steigerung von 55 Prozent“, hebt Rauskala hervor.
Auch Jean Eric Paquet, der Generaldirektor für Forschung und
Innovation der Europäischen Kommission, hob Österreichs bisherige
Erfolge in den EU-Rahmenprogrammen positiv hervor: „Aber Erfolge von
gestern sind keine Erfolgsgarantie für Horizon Europe. Österreich
wird sich noch besser aufstellen müssen, wenn es Innovation Leader
werden möchte und um aus dem ERC (European Research Council) und EIC
(European Innovation Council), den Missionen und Partnerschaften und
aus allen Clustern den entsprechenden Nutzen zu ziehen.“
Im Rahmen der Tagung dankte die Wissenschaftsministerin auch dem
gesamten Team des ERA Council Forums, das nach sechsjähriger
Tätigkeit seine Arbeit niederlegen wird – unter anderem auch deshalb,
weil im Rahmen der FTI-Strategie 2030 das österreichische
Beratungssystem neugestaltet werden wird. „Die Aufgabe des ERA
Council bestand in den sechs Jahren seines Bestehens darin,
Österreichs Platz in der Forschungswelt, insbesondere in Europa, zu
stärken. Das ist ausgezeichnet gelungen. Das ERA Council hat von
Beginn an verstanden, dass Österreich nur dann in Europa erfolgreich
sein kann, wenn es da eigene Forschungs- und Innovationssystem
modernisiert“, hob Rauskala die Arbeit des Beratungsgremiums hervor.
„Österreich ist heute höchst erfolgreich in den europäischen
Programmen und gehört hier zur den besten Ländern der EU. Zur 5.
Europatagung wünsche ich mir eine weiterhin aktive und erfolgreiche
Beteiligung von österreichischen Forscherinnen und Forschern auf
europäischer Ebene, um gemeinsame Antworten auf die großen
Herausforderungen zu finden. Das ERA Council Forum Austria durfte in
den letzten sechs Jahren zur erfolgreichen Ausrichtung Österreichs
beitragen. Dafür danke ich herzlich“, so die Vorsitzende des ERA
Council Forum Austria Helga Nowotny.
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