Der „Bürgeranwalt“ über stundenlanges Warten auf den Krankentransport

Am 2. November um 18.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Peter Resetarits beschäftigt sich in der jüngsten „Bürgeranwalt“-Ausgabe am Samstag, dem 2. November um 18.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Fällen:

Stundenlanges Warten auf den Krankentransport

Eine heuer in Kraft getretene Gesetzesnovelle bringt lange, mitunter gesundheitsgefährdende Wartezeiten auf Krankentransporte mit sich, klagen Patientinnen und Patienten in Wien. Die Wiener Patientenanwältin Dr. Sigrid Pilz stellt sich an die Seite von Betroffenen und diskutiert die Problematik mit einem Vertreter der Blaulichtorganisationen.

Pflegestunden reduziert – eine Mutter am Ende ihrer Kräfte

Der elfjährige Maximilian W. aus Niederösterreich hat eine schwere Behinderung, er wird künstlich ernährt und zu Hause bei seiner Mutter rund um die Uhr gepflegt. Zur Unterstützung hatte das Land der Frau 120 Stunden Hilfsleistungen pro Monat gewährt, doch vor wenigen Monaten wurden die Betreuungsstunden gekürzt. Volksanwalt Bernhard Achitz argumentiert für Hilfeleistungen im früheren Ausmaß.

Nachgefragt: Doch gemeinsam ins Altenheim

Felix und Karolina W. feierten im Juli die Eiserne Hochzeit. Doch sie mussten getrennt leben, weil Frau W. keinen Anspruch auf einen Platz im Heim bei ihrem pflegebedürftigen Gatten hat. Pflegstufe 2 sei dafür zu gering, wurde ihr von der Behörde mitgeteilt. Nun gibt es eine Lösung für das Ehepaar, meldet Volksanwalt Achitz.

Nachgefragt: 100.000 Euro Verlust für Pensionistin?

Eine Niederösterreicherin hatte 60.000 Euro Erspartes sicher anlegen wollen und sich zum Kauf von geschlossenen „Immobilien-Fonds“ entschlossen. Bald war nicht nur ihr investiertes Kapital weg, sondern sie sollte auch Geld zurückzahlen, das der Vorbesitzer der Fonds, eine Bank, kassiert hatte. Nun gibt es eine höchstgerichtliche Entscheidung, die der Pensionistin und anderen Investoren Hoffnung auf Entschädigung gibt.

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