Zeitgeschichteschwerpunkt zu Novemberpogromen und 80 Jahre Zweiter Weltkrieg mit „ZIB 2 History“ und „Tagebuch der Anne Frank“

Am 3. November ab 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Mit den Novemberpogromen am 9./10. November 1938 begann die systematische Vertreibung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Rahmen eines ORF-2-Zeitgeschichteschwerpunkts erinnert der ORF an die Novemberpogrome 1938 sowie den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren (Details unter presse.ORF.at). Am Sonntag, dem 3. November 2019, stehen eine neue „ZIB 2 History“-Ausgabe mit dem Titel „1939:
Opfer, Täter und die Erinnerung“ um 22.10 Uhr und die ORF-Premiere des mit Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Gerti Drassl und Florian Teichtmeister topbesetzten TV-Dramas „Das Tagebuch der Anne Frank“ um 22.40 Uhr auf dem Programm.

„ZIB 2 History – 1939: Opfer, Täter und die Erinnerung“ Moderation: Lou Lorenz-Dittlbacher

80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs ist die Zahl der Menschen, die sich bewusst daran erinnern kann, klein geworden. Wie kann die Erinnerung in den nächsten Generationen wachgehalten werden, wie gehen Kinder und Enkelkinder von Opfern und Tätern damit um? Was geht uns das im Jahr 2019 überhaupt noch an? Lou Lorenz-Dittlbacher hat dazu ein Interview mit Altbundespräsident Dr. Heinz Fischer und seiner Frau Margit geführt. Margit Fischer hat als Kind österreichischer Emigranten ihre ersten Lebensjahre in Schweden verbracht. Zu Wort kommen weiters die KZ-Überlebende Dr. Helga Feldner-Busztin und ihre Enkelin Anna Goldenberg – Anna Goldenberg hat über das Schicksal ihrer jüdischen Großeltern ein Buch geschrieben – und der Journalist und Schriftsteller Martin Pollack, dessen leiblicher Vater NS-Kriegsverbrecher war. Außerdem hat die „ZIB 2 History“ Gertraud Fletzberger bei einem ihrer Vorträge an Schulen begleitet. Gertraud Fletzberger und ihre Geschwister wurden 1939 mit einem Kindertransport nach Schweden gebracht, sie haben dort den Krieg und die NS-Zeit überlebt.

„Das Tagebuch der Anne Frank“

Nachdem sie bereits von Frankfurt nach Amsterdam emigrierte, wird die jüdische Familie Frank nach der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen auch in ihrer neuen Heimat von den Nazis verfolgt. Um einer Deportation zu entgehen, versteckt sich die Familie gemeinsam mit vier Leidensgenossen im Hinterhaus von Vater Franks Firma. Über zwei Jahre harrt Anne, die kurz vor dem Einzug ihren 13. Geburtstag feiert, dort aus und hält den Alltag, ihre Gedanken und Sehnsüchte in ihrem Tagebuch fest. Regie in dem Drama aus dem Jahr 2015 führte Hans Steinbichler, In den Hauptrollen sind Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Stella Kunkat, Andre Jung, Gerti Drassl und Florian Teichtmeister zu sehen.

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