Ernst-Dziedzic zu Liederbuch: Rücktritt von Zanger ist die notwendige Konsequenz dieser Enthüllungen

Grüne: Liederbuch-Affäre Teil 3 zeigt, Distanzierung der FPÖ von rechtsextremem Gedankengut wenig glaubhaft

Wien (OTS) - „Das gestern enthüllte Liederbuch einer Burschenschaft in der Steiermark ist beschämend. Antisemitismus und rechtsextremes Gedankengut haben in Österreich nichts zu suchen. Das gilt auch für die FPÖ“, sagt Ewa Ernst-Dziedzic, Nationalratsabgeordnete und stellvertretende Klubobfrau der Grünen. „Die notwendige Konsequenz ist der Rücktritt des Abgeordneten Zanger. Darüber kann es eigentlich keine Diskussion geben.“

„Auch Norbert Hofer ist gefordert sein Versprechen des harten Durchgreifens umzusetzen“, führt Ernst-Dziedzic aus. „Wir hören aus der FPÖ ständig Lippenbekenntnisse. Ich frage mich: Wie ernst gemeint sind diese anhand des aktuellen Vorfalls? Die Distanzierung der FPÖ vom Rechtsextremismus ist aufgrund der ständigen Einzelfälle wenig glaubwürdig.“

„Nach den unerträglichen Liederbüchern rund um Herwig Götschober und Udo Landbauer ist nun auch bei der Burschenschaft des steirischen FPÖ-Abgeordneten Wolfgang Zanger ein Buch mit NS-verherrlichenden Liedtexten aufgetaucht“, betont Ernst-Dziedzic. „Die Frage ist: Was wartet bei der Partei mit 40%-Burschenschafteranteil im Nationalrat noch auf uns?“

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