• 30.10.2019, 12:45:58
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FPÖ-Pisec: „Freiheitliche Wirtschaft lehnte im Wirtschaftsparlament Budgetvoranschlag 2020 der Wirtschaftskammer Wien ab“

„Derzeitige Kammerführung ist von einer bürgerlich-konservativen Wirtschaftspolitik im Sinne der Interessen der Mehrheit seiner Pflichtmitglieder abgerückt“

Utl.: „Derzeitige Kammerführung ist von einer
bürgerlich-konservativen Wirtschaftspolitik im Sinne der
Interessen der Mehrheit seiner Pflichtmitglieder abgerückt“ =

Wien (OTS) - „Die Freiheitliche Wirtschaft lehnte im gestrigen
Wirtschaftsparlament den Budgetvoranschlag 2020 der Wirtschaftskammer
Wien ab und dies aus vielerlei Hinsicht. Positiv geht aus dem
Voranschlag die interessante Erkenntnis hervor, dass die ungeplanten
Mehreinnahmen von zehn Prozent offensichtlich auf der erfolgreichen
ehemaligen Bundesregierung unter Mitwirkung der FPÖ beruhten. Die
positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hat sich mit einer exorbitanten
Erhöhung der Einnahmen aus der das Budget speisenden
Dienstgeberabgabe und Umsatzsteuer ergeben“, erklärte heute der
Obmann der Freiheitlichen Industrie und FPÖ-Industriesprecher
Bundesrat MMag. Reinhard Pisec.

„Diese ungeplant hohen Budgeteinnahmen würden genügend Spielraum für
eine massive Senkung der Kammergebühren schaffen, die auch zugleich
eine Senkung der exorbitant hohen Lohnnebenkosten für Unternehmen
bedeuten würde. Weiters sollten aus dem Budget, dessen viel zu hoher
Betrag von prognostizierten 120 Millionen Euro nur der
Wirtschaftskammer Wien zu Verfügung steht, auch die freien
Unternehmensverbände unterstützt werden. Die IV-Wien, der
niederösterreichische Gewerbeverein und der Handelsverband weisen
eine ausgezeichnete Performance im Einsatz für unternehmerische
Interessen auf. Jeder einzelne dieser freien Interessenvereinigungen
muss mit einem Budget auskommen, das weniger als einem Hundertstel
der WKO-Wien entspricht“, erklärte Pisec.

„Die Freiheitliche Wirtschaft lehnt Ausgaben zugunsten rot-grüner
Sonderprojekte ab, die auch gegen die trivialsten
Compliance-Vorschriften verstoßen. Der Werbeetat der WKO-Wien ist um
30 Prozent gestiegen und dient offensichtlich nicht nur der eigenen
Selbstdarstellung, sondern auch der Unterstützung für eine
ideologisch rot-grüne Werbeagentur“, so Pisec.

„Auffallend ist auch der zunehmend ideelle Niedergang und
Identitätsverlust des einst stolzen Unternehmerverbandes WKO-Wien
unter der derzeitigen Präsidentschaft. In den vergangenen Jahren
wurde die jahrhundertalte Bibliothek geschlossen und aufgelöst, das
denkmalgeschützte Inventar aus dem historischen Plenarsaal entfernt
und zu guter Letzt ist die WKO-Wien aus ihrem jahrhundertalten
Gebäude am Stubenring ohne Not ausgezogen. Der nun bezogene Glasbau
am Praterstern ist als Großraumbüro im Stil bereits veraltet und wird
nicht einmal Klimaschutz-Anforderungen gerecht. Auch bietet der
Glasbau keine optimalen Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter.
Energieraubende Klimaanlagen müssen für eine Abkühlung im Sommer
sorgen, weil saunaähnliche Temperaturen aufgrund der aufheizenden
Glasflächen das Arbeiten verunmöglichen würden“, betonte Pisec.

„Auf der neuen ‚Straße der Wiener Wirtschaft‘ mit angeschlossenem
Platz gibt es keinen einzigen Baum, der vor der immensen
Sonneneinstrahlung auch nur annähernd schützen würde. Die derzeitige
Kammerführung ist von einer bürgerlich-konservativen
Wirtschaftspolitik im Sinne der Interessen der Mehrheit seiner
Pflichtmitglieder leider abgerückt - die rot-grüne Anbiederung, noch
dazu mit Kammergeldern, lehnt die Freiheitliche Wirtschaft in jeder
Hinsicht ab“, sagte Pisec.

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