- 30.10.2019, 11:10:55
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Warnung vor „Handy am Steuer“
LH-Stellvertreter Schnabl fordert höhere Strafen für Handy-Telefonie während des Fahrens
Utl.: LH-Stellvertreter Schnabl fordert höhere Strafen für
Handy-Telefonie während des Fahrens =
St. Pölten (OTS/NLK) - Über das Thema „Handy weg vom Steuer“
informierten heute LH-Stellvertreter Franz Schnabl und Ferdinand
Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung in der
Landespolizeidirektion Niederösterreich, bei einer Pressekonferenz in
St. Pölten.
„Unachtsamkeit und Ablenkung durch Handyspielereien sind die mit
Abstand häufigsten Unfallursachen. Während die Unfälle insgesamt
rückläufig sind, stieg die Unfallzahl im Bereich
‚Unachtsamkeit/Ablenkung‘ in den letzten Jahren deutlich an“, hob der
LH-Stellvertreter hervor. Es lasse sich aus der Unfallstatistik klar
herauslesen, dass dieses Verhalten ungleich öfter zu Unfällen führe
und auch mehr Opfer im Straßenverkehr fordere, meinte er. „Das Handy
soll nur über die Freisprecheinrichtung verwendet werden und es
dürfen keine Nachrichten während des Fahrens gecheckt werden“, sagte
Schnabl. Die Sozialdemokratie werde im Rahmen einer Landtagssitzung
einen Resolutionsantrag einbringen, der höhere Strafen für
Handy-Telefonie und Handy-Spielereien fordere, kündigte Schnabl an.
Zudem müsse das Telefonieren mit dem Handy beim Autofahren zu einem
Vormerkdelikt werden, so der LH-Stellvertreter.
„Vor uns liegt ein verlängertes Wochenende mit einem verstärkten
Verkehrsaufkommen. Ziel der Exekutive ist es, einen reibungslos
laufenden Verkehr sicher zu stellen, damit wir unfallfrei
vorankommen“, sprach Schnabl einen weiteren Aspekt an. Der
LH-Stellvertreter bedankte sich bei der Verkehrspolizei, die alles
unternimmt, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten und dafür sorgt,
dass die Regeln eingehalten werden.
Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung, führte aus: „Wer
mit dem Handy am Ohr im Auto telefoniert, reagiert so schlecht wie
ein Lenker mit 0,8 Promille. Das Hantieren mit dem Handy während der
Fahrt – SMS, Mail und WhatsApp lesen oder schreiben – hat sich
wesentlich verstärkt.“ Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit
(KFV) würden Autofahrer in Österreich täglich Hunderttausende
Telefonate ohne Freisprecheinrichtung führen, so Zuser.
Nähere Informationen beim Büro LHStv. Schnabl unter 0699/13 03 11 66,
Anton M. Feilinger, und E-Mail [email protected].
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