Die aktuelle Boxermotorenfamilie von Porsche

vom hochdrehenden Saugmotor bis zum hochperformanten Turbomotor

Wien (OTS) -

von Dipl.-Ing. Thomas Wasserbäch

Leiter Entwicklung Boxermotoren & E-Achsen Sportwagen,

Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Weissach

Nachdem 2015 die neue 9A2-Boxermotorenfamilie mit Vier- und Sechszylinder Turbomotoren für die Anwendung in den Porsche 911 und 718 Modellen eingeführt und 2018 für die achte Generation des 911 (Typ 992) weiterentwickelt wurde, ergänzt jetzt ein neu entwickelter Sechszylinder-Saugmotor für die Modelle 718 GT4/Spyder das Motorenportfolio. Das bewährte Baukastenprinzip ermöglicht die Herstellung vieler Komponenten auf gleichen Produktionslinien und die Einhaltung höchster Qualitätsansprüche. Die Grundkonzeption des Brennverfahrens mit zentral angeordneter Einspritz-Düse, die boxertypische Kurbeltriebsauslegung, die liegenden Zylinderköpfe sowie der integrierte Trockensumpf sind konzeptionell bei allen Boxermotoren gleich - egal ob mit Vier- oder mit Sechszylindern, ob mit oder ohne Turboaufladung. Anpassungen bzgl. der Motorcharakteristik erfolgen über den Zylinderkopf und Ventiltrieb als auch die Motorperipherie.

So finden bei den aufgeladenen Modellen Technologien der Mono- als auch Biturboaufladung ihre Anwendung - mit oder ohne variable Turbinengeometrie. Die Hubräume der Motorenfamilie spreizen sich von 2.0l bis zu 4.0l und garantieren je nach Fahrzeugmodell - in Mittelmotor- oder Heckmotoranordnung - die individuelle Ausprägung auf hohe spezifische Leistung, hohes Drehvermögen über ein breites Drehzahlband als auch eine emotionale Soundausprägung. Die Sportlichkeit steht Porsche-typisch bei allen Derivaten stets im Vordergrund.

Vortrag des ÖVK (Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik) mit anschließender Diskussion

Datum: 12.11.2019, 18:15 - 20:00 Uhr

Ort: Haus der Industrie, Großer Festsaal
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien, Österreich

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