Kurt Stürzenbecher (SPÖ) ad Neos-Ornig: Stadt Wien nimmt Empfehlungen des Stadtrechnungshofs sehr ernst

Vergabe von Ständen nach Punktesystem – Prozessablauf für Rathausplatz-Vermietung umgesetzt

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Anschuldigungen des Neos-Abgeordneten Ornig, dass die Standplatzvergabe einer Freunderlwirtschaft gleichzusetzen wäre, ist ein grober Unfug. Zudem nimmt die Stadt Wien Empfehlungen des Stadtrechnungshofs sehr ernst“, betont SPÖ-Gemeinderat und Finanzausschussvorsitzender Kurt Stürzenbecher.

Der Empfehlung des Stadtrechnungshofes, einen Prozessablauf für die Vergabe des Rathausplatzes zu schaffen, wurde bereits nachgekommen. "Da es allerdings nur ein einziges Ansuchen eines Antragstellers gibt, hat das andere nie beeinträchtigt", so der SPÖ-Gemeinderat. Was die einzelnen Stände betrifft, so erfolgt die Vergabe nach einem Punktesystem. "Dieses ist zudem öffentlich abrufbar, damit jede und jeder Marktstandler einsehen kann, welche Kriterien zu einer erfolgreichen Bewerbung führen", erklärt Stürzenbecher. Das Vergabesystem legt Wert auf einen Mix aus Qualität, Verlässlichkeit und Wiedererkennungswert.

"Was eine Miete für den Christkindlmarkt betrifft, so frage ich mich ehrlich schon, wieviel soll beispielsweise von Polizei, Rettung und Feuerwehr zum Sicherheitsfest verlangt werden? Was soll das Bundesheer künftig für die Heeresschau am Heldenplatz bezahlen? Ich denke, diese Kritik richtet sich von selbst." Der SPÖ-Abgeordnete erteilt auch einer immer wieder geforderten Gewinnbeteiligung eine Absage: "Das wäre ungefähr so, als würde ein privater Hauseigentümer vom Mieter seines Lokals im Erdgeschoss eine Gewinnbeteiligung verlangen. Dieser Belastungspolitik erteilen wir eine klare Absage", so Stürzenbecher abschließend.

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