Kunst und Kultur. Gleis 21

Kultur entsteht durch Kooperation

Kultur entsteht durch Kooperation, nur dadurch gewinnen kleine Initiativen wie die unsere jene Wirkkraft, die das Zusammenleben stärken und bereichern.
GLEIS 21-Sprecher Michael Kerbler
Wir verstehen die Lage unseres Kulturraumes im kulturell diversen Favoriten als Auftrag: Große Vielfalt prägt das Programm. Wir wollen nicht nur unterhalten, sondern ein Raum für Begegnung sein.
Martina Handler, Sprecherin des Vereins

Wien (OTS) - Die neue Kulturinitiative "Kunst und Kultur. Gleis 21“, hat ihr erstes Kulturprogramm präsentiert.

"Kultur entsteht durch Kooperation, nur dadurch gewinnen kleine Initiativen wie die unsere jene Wirkkraft, die das Zusammenleben stärken und bereichern“, betonte GLEIS 21-Sprecher Michael Kerbler.

Zu den GLEIS 21-Partnern zählen u.a. das "Burgtheaterstudio“, Wien Modern, die Musikschule Klangwerk, das Österreichische Filmmuseum und OKTO TV.

Martina Handler, Sprecherin des Vereins, präsentierte ein umfangreiches Programm aus den Genres Musik, Theater und Film. "Wir verstehen die Lage unseres Kulturraumes im kulturell diversen Favoriten als Auftrag: Große Vielfalt prägt das Programm. Wir wollen nicht nur unterhalten, sondern ein Raum für Begegnung sein.“

Für die Theaterpädagogin Anna Horn vom "Burgtheaterstudio“ bietet die Kooperation die große Chance, Heranwachsende für das Theater zu begeistern. "Wir spielen nicht nur Theater für Kinder, wir entwickeln mit Ihnen auch ein eigenes Stück. Dafür suchen wir auch noch Mädchen und Buben ab 12 Jahren aus dem Bezirk, denen es Spaß macht, einmal in eine Rolle zu schlüpfen und mitzuspielen!“. Infos: burgtheaterstudio@gleis21.wien.

Erwin Sükar, RSO-Orchestermitglied, verweist auf den Kooperationspartner "Wien Modern“, der diesmal den Kulturraum für zwei Auftritte gewählt hat. Sükar leitet auch die Musikschule "Klangwerk“ für Kinder und Jugendliche im GLEIS 21, der musische Ausbildung im Instrumental- und Vokalbereich anbietet. "Klangwerk vermittelt aber auch eine soziale Komponente: im Mitspielen mit anderen, sich unterordnen aber gleichzeitig unglaublich wichtig zu sein.“

Michael Loebenstein, Direktor des österreichischen Filmmuseums, wird historische Filmdokumente über Favoriten präsentieren. "Es geht darum, was uns diese Filme über die Sehnsüchte und Ansprüche von Menschen der Vergangenheit erzählen und wie sie Inspiration dafür sein können, wie wir unsere zukünftigen urbanen Gemeinschaften gestalten wollen.“

OKTO TV Geschäftsführer Christian Jungwirth will die Medienkompetenz seines Senders einbringen. "Es geht darum, jungen Menschen im Zeitalter partizipativer, dislozierter Produktion einen Ort anzubieten, um zusammenzukommen. Gleis 21 kann so ein Ort sein.“

Bezirksvorsteher Marcus Franz, SPÖ: "Es geht darum, in Favoriten das Verbindende über die Nationalitäten hinweg zu schaffen. Ein Projekt wie GLEIS 21 mit seinen unterschiedlichen Angeboten kann dazu beitragen, nachhaltig einen Kulturraum zu kreieren, durch dessen Wirken Gespräch und Begegnung selbstverständlich werden.“

Andreas Gampert, Fachbereichsleiter Integration der Diakonie Wien, hob die Wichtigkeit des Konzepts "solidarisches Wohnen“ für die Stadt hervor. Flüchtlingsfamilien zu beherbergen, damit sie im Alltag Integration erfahren können, sei ein wichtiges Stück Lebenskultur. "Zwischen dem, was in der Kulturzone im Erdgeschoß an Ansprüchen erhoben wird und wie in den Stockwerken darüber gelebt wird, darf es keine Diskrepanz geben“, betonte Michael Kerbler abschließend. "Beide – Kunst und Kultur - gehören für GLEIS 21 untrennbar zusammen.“

Rückfragen & Kontakt:

Birgit Schmidt, hello@gleis21.wien, 0676 930 1557, www.gleis21.wien

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