FP-Mahdalik zu Wiener E-Scooter-Gipfel: Graz zeigt vor, wie es geht

Beinharte Obergrenze dringend notwendig

Wien (OTS) - Jetzt sehen endlich auch SPÖ und Grüne ein, dass die rund 9.000 Leih-E-Scooter in Wien schon längst zu einer Plage geworden sind. Die Wiener FPÖ hat sowohl bei den gelben Schrott-Radln aus China als auch Leih-E-Scootern - ebenfalls Billigklumpert aus Fernost - vom Start weg eine strenge Begrenzung von Anbietern und Stückzahl gefordert. Die Antwort von Rot-Grün war beide Male die gleiche, nämlich dass man keine rechtlich Handhabe dazu habe. „Das war natürlich ein blöder Schmäh, man muss es einfach nur wollen“, erklärt FPÖ-Verkehrssprecher, Klubobmann Toni Mahdalik.

Ludwig, Hebein & Co. mussten nun einsehen, dass die FPÖ einmal mehr Recht behalten hat. Leider dürften SPÖ und Grüne einen Schlingerkurs zwischen festen Abstellplätzen und - geht offenbar also doch - rigoroser Kontingentierung auch bei der Zahl der Anbieter fahren. „Die Richtung stimmt also noch nicht so wirklich“, meint Mahdalik. Wie es geht, zeigt Graz vor. Dort werden intelligenter Weise noch vor dem Start des ersten Leih-Modelle glasklare Regeln aufgestellt, nämlich nur ein Anbieter mit maximal 300 E-Scootern.

„Auf Wien umgelegt wären das 1.800 Stück und damit mehr als genug. Denn neben den Gefahren - vor allem für betagte und sehbehinderte Fußgänger - ist zudem auch erwiesen, dass Leih-E-Scooter zum allergrößten Teil Fußwege und Öffi-Benützungen statt Autofahrten ersetzen. Was daher an diesen Wegwerfprodukten so zukunftsträchtig und klimafreundlich sein soll, weiß kein Mensch“, sagt Mahdalik und fordert Rot-Grün auf, endlich eine tragfähige Lösung im Sinne aller Verkehrsteilnehmer zu erarbeiten. (Schluss) otni

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