• 24.10.2019, 12:14:50
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  • OTS0129

VP im Landtag: „Opposition soll an Zukunft Kärntens mitarbeiten!“

VP-Abgeordnete zur aktuellen Stunde: „Kärnten steht vor großen Herausforderungen – das Ansehen des Landes zu beschädigen, ist keine Lösung.“

Utl.: VP-Abgeordnete zur aktuellen Stunde: „Kärnten steht vor großen
Herausforderungen – das Ansehen des Landes zu beschädigen, ist
keine Lösung.“ =

Klagenfurt (OTS) - Nachdem die Oppositionsparteien den Kärntner
Landtag heute wiederholt dafür zu nutzen versuchten, das Ansehen des
Landes und der Politik zu beschädigen, stellt der Clubobmann der
Volkspartei, Markus Malle klar: „Die Vorwürfe zu Pfründen und
Privilegien würden jedem Bierzelt zur Ehre gereichen, sind dem Hohen
Haus aber in keinster Weise würdig.“ Bei aller berechtigten Kritik an
Fehlentwicklungen müsse es im Landtag um die großen Herausforderungen
Kärntens gehen. Malle nennt ein Beispiel: „Wir brauchen Lösungen
dafür, dass wir in zehn Jahren fast 35.000 Menschen im Erwerbsalter
weniger, dafür aber fast 38.000 Menschen im Pensionsalter mehr haben
werden.“ Es ist die Pflicht der Politik, für diese Entwicklungen
Lösungen – vom Arbeitsmarkt über Gesundheit bis zur Pflege – zu
erarbeiten und auf den Weg zu bringen. „Das Land populistisch in
Verruf zu bringen, ist keine Lösung“, sagt Malle klar.

Im Gegenteil, wie es Landtagsabgeordneter Herbert Gaggl klarstellt.
Auch die Oppositionsparteien tragen Verantwortung eine positive
Entwicklung in Kärnten. „Wir müssen die Herausforderungen gemeinsam
bewältigen“, sagt Gaggl. Er erinnert „In Kärnten ist im Laufe der
letzten hundert Jahren vieles gelungen, und wir haben es durch
Zusammenhalt erreicht.“ Es sei die Aufgabe der Politik, die
„Lebensqualität der Kärntner zu verbessern“ – „Das schaffen wir nur
gemeinsam“, so Gaggl.

Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter sieht ebenfalls jeden Kärntner
Politiker in der Pflicht. „Jeder einzelne ist aufgefordert, zur
positiven Stimmung in Kärnten etwas beizutragen“, sagt Hueter. Geht
es um schlechten Ruf der Politiker, „muss man vieles davon uns selbst
zuschreiben“. Zur Kritik des Rechnungshofs an Vorgänge in
Landesgesellschaft sagt Hueter: „Wir haben ausreichend
Instrumentarien zur Kontrolle – Kritik können wir gerne diskutieren
und auch notwendige Veränderungen herbeiführen.“ Es werde dem Land
allerdings nicht helfen, wenn die Opposition das Ansehen Kärntens
zerstört.

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