- 24.10.2019, 10:00:17
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„trend“-Umfrage: Österreicher wollen Geld zuhause horten, falls es zu Negativzinsen kommt
Immobilien und Gold in Krisenzeiten beliebt – geringe Präferenz für Aktien, Anleihen oder Wertpapierfonds.
Utl.: Immobilien und Gold in Krisenzeiten beliebt – geringe
Präferenz für Aktien, Anleihen oder Wertpapierfonds. =
Wien (OTS) - Bevor sie ihren Sparguthaben beim automatischen
Schwinden zusehen müssen, wollen die Österreicher ihr Geld lieber zu
Hause aufbewahren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer
Market-Instituts für den „trend“, über die das Wirtschaftsmagazin in
seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Gefragt danach, was sie im Fall
von Negativzinsen machen würden, gaben 43 Prozent der Befragten an,
das Geld dann lieber zu Hause aufbewahren zu wollen. 28 Prozent
sagen, dass sie es ausgeben würden, 26 Prozent würden in Wertpapiere
investieren, 20 Prozent neigen zum Kauf von Gold, 17 Prozent zu
Immobilien. Bei der Frage waren mehrere Antworten möglich. In
Deutschland, Dänemark und Italien gibt es bereits Überlegungen von
Banken, über Negativzinsen die Kosten für das „Parken“ von Geld bei
der Europäischen Zentralbank an die Endkunden weiterzureichen.
Risikoreichere, aber potenziell ertragreichere Anlageformen wie
Aktien, Anleihen oder Wertpapierfonds können im Niedrigzinsumfeld
nicht punkten, schreibt der „trend“. Nur neun Prozent der Befragten
wollen „auf jeden Fall“ in nächster Zeit in Wertpapiere investieren,
weitere 25 Prozent denken darüber nach. Für zwei Drittel kommen
Wertpapiere hingegen nicht in Frage.
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