- 22.10.2019, 12:16:57
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FP-Hofer/Waldhäusl: „Bei Grünen in der Regierung sehen wir schwarz für die Waldviertel-Autobahn.“
Wien (OTS) - Seit Jahrzehnten wird über die Erschließung des
Waldviertels mit einer Autobahn diskutiert. Mit Amtsantritt von
Verkehrsminister Norbert Hofer kam Anfang 2018 wieder Bewegung in die
Sache. Hofer versprach im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung in
Waidhofen an der Thaya, dass das Projekt ernsthaft geprüft werde.
Hofer verglich das Waldviertel damals mit dem Burgenland: „Auch wir
haben lange durch die Vernachlässigung bei der Infrastruktur
gelitten. Nun merken wir, dass sich Betriebe ansiedeln, wo es Straßen
gibt.“ Hofer kündigte zudem an, das Waldviertel beim Projekt
unterstützen zu wollen, indem eine eingehende Prüfung des Projekts
gestartet werden soll.
Ende Jänner 2019 wurde nach mehreren Gesprächen mit dem damaligen
Verkehrsminister vom Land Niederösterreich die „Strategische Prüfung
Verkehr“ bekanntgegeben. Diese Prüfung ist der erste Schritt zur
Vorbereitung strategischer Entscheidungen in einer sehr frühen Phase
der Planung hochrangiger Verkehrsinfrastrukturen in Österreich. „Mit
dieser genauen Untersuchung für die Verkehrsträger Straße und Schiene
soll die Grundlage für die Ausbauszenarien erarbeitet werden. Kommen
die Grünen in die Bundesregierung, befürchte ich das Ende aller
Ambitionen nach einer besseren Erreichbarkeit des Waldviertels.
Grünen-Bundessprecher Werner Kogler hat in den TV-Diskussionen zur
Nationalratswahl mehrere Male verkündet, dass das Waldviertel keine
Autobahn braucht", warnt FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Bei
den Grünen in der Regierung sehen wir schwarz für die
Waldviertel-Autobahn.“
Auch Niederösterreichs Landesrat Gottfried Waldhäusl – seit Jahren
als Waldviertler ein energischer Verfechter des Projekts – fordert,
bei diesem Projekt am Ball zu bleiben: „Die Waldviertel-Autobahn ist
eine bereits vor 25 Jahren geforderte Initiative der Freiheitlichen
in Niederösterreich, für die Bewohner der Region tat sich endlich
Hoffnung auf. Unzählige Unternehmer und noch viel mehr Pendler harren
seither aus, warten auf eine Umsetzung dieses wichtigen Projekts.
Sollte dieses mit einer Regierungsbeteiligung der Grünen nun wieder
nichts werden, ist das der endgültige Todessstoß für das
Waldviertel!“
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