Korosec: Misswirtschaft bei Lungentransplantationen im Wiener AKH sofort aufklären

Bestehende Regeln für Transplantationen müssen eingehalten werden – Wiener AKH muss alle Schritte setzen, um die berichteten Vorwürfe aufzuklären

Wien (OTS) - Ein Medienbericht der Süddeutschen Zeitung zeichnet ein mehr als nur aufklärungsbedürftiges Bild betreffend der Zustände hinsichtlich Lungentransplantationen im Wiener AKH. Demnach besteht der Verdacht des Verstoßes gegen bestehende Regeln der Organspende sowie der finanziellen Bereicherung. „Das Wiener AKH muss sofort jegliche Missstände bei Organtransplantationen aufklären. Es ist selbstverständlich, dass bei einem für die Patientinnen und Patienten so heiklen Themenbereich alle Vorschriften eingehalten werden müssen“, so die Gesundheitssprecherin der neuen Volkspartei, Ingrid Korosec.

Insbesondere der kolportierte Fall einer griechischen Patientin, die laut Zeitungsbericht äußerst schnell bei einer Lungentransplantation berücksichtigt wurde, muss umgehend geprüft werden. „Jeglicher Zweifel an der Integrität des Wiener AKH in dieser Causa muss sofort aufgeklärt werden,“ so Korosec weiter. Der angebliche Nachteil für inländische Patientinnen und Patienten in Form von 37 Spenderlungen, die laut Medienbericht durch nachteilige Abkommen weniger zur Verfügung gestanden sind, muss ebenfalls sofort und restlos geklärt werden. „Das Wiener AKH ist aufgefordert, eine sofortige und umfassende Prüfung aller getätigten Vorwürfe zu veranlassen. Falls sich die hier getätigten Anschuldigungen bewahrheiten, müssen alle dafür Verantwortlichen Rechenschaft sowie die nötigen Konsequenzen tragen“, so Korosec abschließend.

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