- 16.10.2019, 12:35:00
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Schnabl/Kocevar: „SPÖ NÖ startet dritte Tour durch die Gemeinden Niederösterreichs“
Erneuerungsprozess der SPÖ NÖ bis Mitte 2020 abgeschlossen!
Utl.: Erneuerungsprozess der SPÖ NÖ bis Mitte 2020 abgeschlossen! =
St. Pölten (OTS) - „Auf zur dritten Runde der Gemeindebesuche“,
freuen sich LHStv. Franz Schnabl, Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ
und Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar bereits auf die
Gemeindebesuche im Zuge der Gemeinderatswahlen. „Die Gemeindeebene
ist wohl jene, die für die BürgerInnen die näheste und am direktesten
spürbare darstellt. Wir haben tolle rote BürgermeisterInnen und
Ortsparteivorsitzende in Minderheitsgemeinden, die sich unbändig
tagein, tagaus bemühen. Ihnen gemeinsam ist die Anstrengung, die
Gemeinde für ihre BewohnerInnen immer attraktiver zu gestalten“,
meinen Schnabl und Kocevar und zeigen sich zuversichtlich, dass diese
Anstrengungen am 26. Jänner honoriert werden und das ein oder andere
Bürgermeisteramt die Farbe zugunsten der Sozialdemokratie wechselt.
Die Nationalratswahl ist geschlagen, die nächste steht nun also ins
Haus. Darüber hinaus sei die SPÖ NÖ abseits der Wahlbewegungen
überzeugt, die 2017 begonnene selbstauferlegte Erneuerung bis Mitte
2020 abschließen zu können, gibt Schnabl seit seinem Amtsantritt als
Landesparteivorsitzender das Tempo vor: „Viele Schritte, wie die
Einführung der Themeninitiativen zur erweiterten
Mitgestaltungsmöglichkeit für Interessierte, die Installierung einer
App als zentrale Informationsplattform der Partei oder die Schärfung
der Inhalte werden bereits sukzessive umgesetzt. Weitere
organisatorische, inhaltliche und kommunikationstechnische Schritte
werden in den nächsten Monaten noch folgen.“
„Wichtig ist es mit den guten und wichtigen Themen, die die
Sozialdemokratie seit ihrer Gründung anspricht, verstanden zu werden,
dass diese tatsächlich gelebt werden und dadurch Glaubwürdigkeit
zurückgewonnen wird. Von der Kinderbetreuung, über das beste
Bildungs-, Gesundheits- und Pflegesystem, bis hin zu Arbeit, die
nicht krank macht und ein leistbares Leben ermöglicht“, ist Schnabl
sicher, dass die Sozialdemokratie über die besten Themen verfügt.
Nachdem wir nun diesen irrelangen und beschwerlichen Weg des
Aufholens gegangen sind, gilt es sich selbstverständlich laufend mit
der sich bewegenden Welt mitzudrehen und die Prozesse laufend
anzupassen. Unsere Inhalte stets mit neuen aktuellen Geschichten
aufzuladen, die Strukturen bestmöglich zu unterstützen und neue
Kommunikationswege in der Sekunde in unsere Überlegungen mit
einzubinden und stets up-to-date zu sein.
Auf Bundesebene möchte er ebenso rasch vom ‚Herumlamentieren‘ in die
Umsetzung kommen, Analysen anstellen und die richtigen Schlüsse
daraus ziehen. „Intern“, wie er mit einem Seitenhieb auf jene, die
die öffentliche Nabelschau zur Selbstprofilierung nutzen, bemerkt.
„Das schadet der Partei und bremst letztendlich den
Erneuerungsprozess“, fordert Schnabl alle Genossen auf, die
Arbeitshandschuhe überzustreifen und sich redlich an der
Rundum-Erneuerung zu beteiligen. Die SPÖ NÖ bekenne sich dazu und
wird ihren Beitrag – mit den Erfahrungswerten im größten Bundesland –
in jedem Fall leisten.
Ein bedeutender Schritt wurde bereits auf den Listen zur Europa- und
Nationalratswahl gesetzt. Einerseits wurden die Listen deutlich
verjüngt und Männer, wie Frauen gleichberechtigt gereiht.
Andererseits sind wir in der Lage mit Dr. Günther Sidl auf
Europa-Ebene, wie mit Rudolf Silvan, Sonja Hammerschmid, Robert
Laimer, Petra Vorderwinkler, Andreas Kollross, Katharina Kucharowits
und Alois Schroll auf nationaler Ebene geballte Kompetenz aufweisen
zu können. „Eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Unbeschwertheit.
Menschen mit unterschiedlichsten Vorerfahrungen - aus der
Arbeitnehmervertreterrolle, wie auch als erfahrene Praktikerinnen der
Bildungsschiene, oder KommunalpolitikerInnen, die sich im Speziellen
für die Stärkung des ländlichen Raums einsetzen werden. All das ist
im neuen Team vereint“, zeigt sich Wolfgang Kocevar überzeugt von der
inhaltlichen Qualität und Vielfalt des neuen Nationalrat-Teams aus
NÖ.
Hand in Hand damit geht die inhaltliche Positionierung, die sich
während der Wahlbewegung in einem 10-Punkte-Paket manifestiert hat.
Darin zu lesen ist etwa die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung
mit ausreichend praktischen Ärzten ebenso, wie die Wiedereinrichtung,
der durch Mikl-Leitner und Strasser geschlossenen,
Polizeiinspektionen. Arbeit, Klimaschutz, Bildung und Wohnen ist
genauso abgebildet, wie die optimale Pflegenahversorgung, oder dass
Kindergärten in NÖ endlich ganztags, ganzjährig und kostenfrei zur
Verfügung stehen müssen.
„Wir haben viel vor“, bekräftigen Schnabl und Kocevar abschließend:
„Die Menschen wollen wissen, was wir für sie tun können und werden
sich ein Bild darüber machen, ob wir das Gesagte glaubhaft
verkörpern. Da müssen wir hin – darüber möchten wir uns unterhalten.“
„Die Politik ist gut beraten vermehrt europäisch zu denken und
positive Ideen und gut funktionierende Projekte anderer Kommunen und
Regionen in Europa in ihre Umsetzungsüberlegungen mit einzubeziehen.
Denn: Wenn die Zukunft Fragen stellt, muss die Politik Antworten
darauf haben“, weist LHStv. Franz Schnabl auf seine Schirmherrschaft
über eine Veranstaltung des Innovation in Politics Institute hin.
Eine Europäische Konferenz wird am 23. Oktober Projekte aus ganz
Europa in St. Pölten unter dem Motto „Arbeit braucht Zukunft“ an
einen Tisch bringen. „Das ist die Zukunft vernetzt denkender Politik.
Gemeinsam erfolgreiche Projekte weiterentwickeln und einem möglichst
breiten Spektrum zugänglich machen. Die Zukunft hat bereits begonnen
– gestalten wir sie aktiv!“, betont Schnabl abschließend.
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