Schnabl/Kocevar: „SPÖ NÖ startet dritte Tour durch die Gemeinden Niederösterreichs“

Erneuerungsprozess der SPÖ NÖ bis Mitte 2020 abgeschlossen!

St. Pölten (OTS) - „Auf zur dritten Runde der Gemeindebesuche“, freuen sich LHStv. Franz Schnabl, Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ und Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar bereits auf die Gemeindebesuche im Zuge der Gemeinderatswahlen. „Die Gemeindeebene ist wohl jene, die für die BürgerInnen die näheste und am direktesten spürbare darstellt. Wir haben tolle rote BürgermeisterInnen und Ortsparteivorsitzende in Minderheitsgemeinden, die sich unbändig tagein, tagaus bemühen. Ihnen gemeinsam ist die Anstrengung, die Gemeinde für ihre BewohnerInnen immer attraktiver zu gestalten“, meinen Schnabl und Kocevar und zeigen sich zuversichtlich, dass diese Anstrengungen am 26. Jänner honoriert werden und das ein oder andere Bürgermeisteramt die Farbe zugunsten der Sozialdemokratie wechselt.

Die Nationalratswahl ist geschlagen, die nächste steht nun also ins Haus. Darüber hinaus sei die SPÖ NÖ abseits der Wahlbewegungen überzeugt, die 2017 begonnene selbstauferlegte Erneuerung bis Mitte 2020 abschließen zu können, gibt Schnabl seit seinem Amtsantritt als Landesparteivorsitzender das Tempo vor: „Viele Schritte, wie die Einführung der Themeninitiativen zur erweiterten Mitgestaltungsmöglichkeit für Interessierte, die Installierung einer App als zentrale Informationsplattform der Partei oder die Schärfung der Inhalte werden bereits sukzessive umgesetzt. Weitere organisatorische, inhaltliche und kommunikationstechnische Schritte werden in den nächsten Monaten noch folgen.“

„Wichtig ist es mit den guten und wichtigen Themen, die die Sozialdemokratie seit ihrer Gründung anspricht, verstanden zu werden, dass diese tatsächlich gelebt werden und dadurch Glaubwürdigkeit zurückgewonnen wird. Von der Kinderbetreuung, über das beste Bildungs-, Gesundheits- und Pflegesystem, bis hin zu Arbeit, die nicht krank macht und ein leistbares Leben ermöglicht“, ist Schnabl sicher, dass die Sozialdemokratie über die besten Themen verfügt. Nachdem wir nun diesen irrelangen und beschwerlichen Weg des Aufholens gegangen sind, gilt es sich selbstverständlich laufend mit der sich bewegenden Welt mitzudrehen und die Prozesse laufend anzupassen. Unsere Inhalte stets mit neuen aktuellen Geschichten aufzuladen, die Strukturen bestmöglich zu unterstützen und neue Kommunikationswege in der Sekunde in unsere Überlegungen mit einzubinden und stets up-to-date zu sein.

Auf Bundesebene möchte er ebenso rasch vom ‚Herumlamentieren‘ in die Umsetzung kommen, Analysen anstellen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. „Intern“, wie er mit einem Seitenhieb auf jene, die die öffentliche Nabelschau zur Selbstprofilierung nutzen, bemerkt. „Das schadet der Partei und bremst letztendlich den Erneuerungsprozess“, fordert Schnabl alle Genossen auf, die Arbeitshandschuhe überzustreifen und sich redlich an der Rundum-Erneuerung zu beteiligen. Die SPÖ NÖ bekenne sich dazu und wird ihren Beitrag – mit den Erfahrungswerten im größten Bundesland – in jedem Fall leisten.

Ein bedeutender Schritt wurde bereits auf den Listen zur Europa- und Nationalratswahl gesetzt. Einerseits wurden die Listen deutlich verjüngt und Männer, wie Frauen gleichberechtigt gereiht. Andererseits sind wir in der Lage mit Dr. Günther Sidl auf Europa-Ebene, wie mit Rudolf Silvan, Sonja Hammerschmid, Robert Laimer, Petra Vorderwinkler, Andreas Kollross, Katharina Kucharowits und Alois Schroll auf nationaler Ebene geballte Kompetenz aufweisen zu können. „Eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Unbeschwertheit. Menschen mit unterschiedlichsten Vorerfahrungen - aus der Arbeitnehmervertreterrolle, wie auch als erfahrene Praktikerinnen der Bildungsschiene, oder KommunalpolitikerInnen, die sich im Speziellen für die Stärkung des ländlichen Raums einsetzen werden. All das ist im neuen Team vereint“, zeigt sich Wolfgang Kocevar überzeugt von der inhaltlichen Qualität und Vielfalt des neuen Nationalrat-Teams aus NÖ.

Hand in Hand damit geht die inhaltliche Positionierung, die sich während der Wahlbewegung in einem 10-Punkte-Paket manifestiert hat. Darin zu lesen ist etwa die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung mit ausreichend praktischen Ärzten ebenso, wie die Wiedereinrichtung, der durch Mikl-Leitner und Strasser geschlossenen, Polizeiinspektionen. Arbeit, Klimaschutz, Bildung und Wohnen ist genauso abgebildet, wie die optimale Pflegenahversorgung, oder dass Kindergärten in NÖ endlich ganztags, ganzjährig und kostenfrei zur Verfügung stehen müssen.

„Wir haben viel vor“, bekräftigen Schnabl und Kocevar abschließend:
„Die Menschen wollen wissen, was wir für sie tun können und werden sich ein Bild darüber machen, ob wir das Gesagte glaubhaft verkörpern. Da müssen wir hin – darüber möchten wir uns unterhalten.“

„Die Politik ist gut beraten vermehrt europäisch zu denken und positive Ideen und gut funktionierende Projekte anderer Kommunen und Regionen in Europa in ihre Umsetzungsüberlegungen mit einzubeziehen. Denn: Wenn die Zukunft Fragen stellt, muss die Politik Antworten darauf haben“, weist LHStv. Franz Schnabl auf seine Schirmherrschaft über eine Veranstaltung des Innovation in Politics Institute hin. Eine Europäische Konferenz wird am 23. Oktober Projekte aus ganz Europa in St. Pölten unter dem Motto „Arbeit braucht Zukunft“ an einen Tisch bringen. „Das ist die Zukunft vernetzt denkender Politik. Gemeinsam erfolgreiche Projekte weiterentwickeln und einem möglichst breiten Spektrum zugänglich machen. Die Zukunft hat bereits begonnen – gestalten wir sie aktiv!“, betont Schnabl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Niederösterreich
Anton Feilinger
Pressesprecher Stv.
0699/13031166
anton.feilinger@spoe.at
noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001