Metaller-KV: 3. Verhandlungsrunde ohne Ergebnis unterbrochen

Immer noch kein Arbeitgeberangebot für Lohn- und Gehaltserhöhungen

Wien (OTS) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Metallindustrie wurden heute von den Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp mit dem Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI) fortgesetzt und nach rund acht Stunden ohne Ergebnis unterbrochen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen bislang die Rahmenrechtsforderungen der ArbeitnehmerInnen. Es gibt weiterhin noch kein Arbeitgeberangebot für Lohn- und Gehaltserhöhungen.

Die nächste FMTI-Verhandlung beginnt am Mittwoch, 16. Oktober, um 9.30 Uhr in der Wirtschaftskammer Österreich. "Wir erwarten uns am Mittwoch ein ordentliches Angebot von den FMTI-Verhandlern. Die Beschäftigten haben sich einen fairen Anteil am Erfolg verdient. Unsere Forderung nach 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt bzw. mindestens 100 Euro bleibt weiterhin aufrecht", sagen die beiden Chef-Verhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

Sollte auch die morgige vierte FMTI-Verhandlung scheitern, sind Gewerkschaften und BetriebsrätInnen gezwungen, den Druck zu erhöhen und Maßnahmen zu beschließen. "Die Chance auf einen Abschluss besteht. Allerdings müssen die Arbeitgeber dazu die nächtliche Nachdenkpause auch nützen und am Mittwoch zielgerichtete Verhandlungen möglich machen", so die beiden Chefverhandler.

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