Erster FEHRA-Bildungsraum in der Volksschule und Neuen Mittelschule Rapottenstein – in Kooperation mit der AUVA – eröffnet

Kinder, Lehrerinnen und Lehrer verbringen zunehmend mehr Zeit in der Schule, umso wichtiger ist es, dass Bildungseinrichtungen mehr als nur Lernräume sind

Wien (OTS) - In der Volksschule und Neue Mittelschule Rappottenstein, Waldviertel/NÖ, wurde am Sonntag, 13. Oktober 2019 der FEHRA-Bildungsraum durch die Direktorin der Schule, Ost. Andrea Strohmayer und den Bürgermeister Rappottensteins, Josef Wagner eröffnet. Auch Bundesrätin Andrea Wagner, BR-Präsident Karl Bader, Dr. Elisabeth Windl von der Pädagogischen Hochschule NÖ Vizedirektorin und die Leiterin des Pädagogischen Dienstes HR Doris Wagner waren bei der Eröffnung des neuen Bildungsraums dabei.

Ganz nach dem Motto „Lernen im Einklang mit der Natur“ verfolgt die Volksschule und Neue Mittelschule Rapottenstein das Konzept der „Marchtal-Pädagogik“ und ist eine Schwerpunktschule für Wald und Holz – in diesem Sinne wurde auch der FEHRA-Bildungsraum konzipiert. Die Musterklasse wurde für neue pädagogische Lern- und Lernformen entwickelt und entspricht den Bedürfnissen der Kinder, Lehrerinnen und Lehrer. So können die Schülerinnen und Schüler durch freies Arbeiten und fachübergreifende Schwerpunktthemen eigenverantwortlich und interessensorientiert lernen. Der FEHRA-Bildungsraum steht allen Schulklassen zur Verfügung und wird auch im Rahmen der Nachmittagsbetreuung genutzt. Auch Veranstaltungen im Rahmen des Gemeindelebens werden dort stattfinden.

AUVA als Partner bei Bildungsraumkonzept

Das einzigartige Projekt wurde gemeinsam mit der AUVA und der Forschungsgruppe „Bildungslandschaften in Bewegung“ der Technischen Universität Wien realisiert und schafft einen idealen Raum für zukunftsweisenden Unterricht.

Wir sind stolz, gemeinsam mit der Technischen Universität Wien ein so tolles Projekt zum Leben erweckt zu haben. Der FEHRA-Bildungsraum zeigt, wie wir Sicherheit und Gesundheit mithilfe von technologischen Hilfsmitteln verbinden. Dadurch schaffen wir eine angenehme Lernatmosphäre, die den Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrpersonal zugute kommt“, zeigt sich Joachim Rauch, Präventionsexperte von der AUVA begeistert.

Waldviertler Föhre als Basis

Die Verwendung der im Waldviertel heimischen Föhre (waldviertlerisch „Fehra“, Steinföhre), war eine architektonische Vorgabe bei der Realisierung des Bildungsraumes. Die neuen Schulmöbel aus Fehra-Holz, wie flexible Tisch-Hocker-Kombinationen, wurden gemeinsam mit Architektur-Studierenden der TU Wien entwickelt und in Kooperation mit der Holzforschung Austria zertifiziert und von regional ansässigen Handwerkern gefertigt. Besonderes Highlight im Raum ist der Rückzugsort in Form eines Baumhauses.

„Schulen werden vermehrt als ganztägige Schulformen geführt, sind also zentraler Lebensort von Kindern und allen, die dort arbeiten. Der Raum der Schule muss demnach mehr als ein Lernraum sein. Die Einbindung von Nutzerinnen und Nutzern im Vorfeld der eigentlichen architektonischen Planung war die Grundlage für das Raumprogramm und den Entwurf der Musterklasse. Die Anforderung durch die Pädagogik und die Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer erforderten eine präzise Analyse des Gebäudebestandes und in Folge die Optimierung der Parameter des Raumes wie Akustik, Belichtung, Beleuchtung, Möblierung, Zonierung und vor allem Materialität“, so Dipl.-Ing. Dr. Claudia Maria Walther, Universitätslektorin TU Wien & Gründungsmitglied Bildungslandschaften in Bewegung.

Der neue Fehra-Bildungsraum als Lebens-, Lern- und Wohlfühlraum schafft eine Atmosphäre, in der optimale Bedingungen das Lernen noch zusätzlich unterstützen. Dieser Raum ist in seiner Konzeption einzigartig ist und nach den Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern geplant, er bietet die ideale Voraussetzung für einen modernen, zukunftsweisenden Unterricht“, so Direktorin OSR Andrea Strohmayer bei der Eröffnung.

Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 320.000 Unternehmen und über 5 Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus den Beiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Kernaufgaben der AUVA sind die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Heilbehandlung und Rehabilitation. Ziel ist es, Unfallopfer und Beschäftigte mit Berufserkrankungen möglichst rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine weitere Kernaufgabe der AUVA ist die finanzielle Entschädigung. Diese vier Aufgabenbereiche der AUVA ermöglichen eine integrierte und effiziente Unfallversicherung mit hohem volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen.

Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler, die Unfallkrankenhäuser Linz, Salzburg, Klagenfurt und Steiermark mit den beiden Standorten Graz und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark). In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 375.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär. www.facebook.com/MeineAUVA/

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