- 12.10.2019, 08:00:02
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„profil“-Interview: Mahrer kritisiert Mercosur-Nein der ÖVP
„profil“-Interview: WKÖ-Präsident hält Ablehnung von Mercosur für „extrem populistisch“; Thunberg sei „ein PR-Phänomen“
Utl.: „profil“-Interview: WKÖ-Präsident hält Ablehnung von Mercosur
für „extrem populistisch“; Thunberg sei „ein PR-Phänomen“ =
Wien (OTS) - In einem Interview mit der am Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ kritisiert
Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer seine Partei, die ÖVP,
wegen der Ablehnung des Freihandelsabkommens mit Südamerika Mercosur.
Mahrer: „Bei Mercosur hatten wir ÖVP-intern einige Debatten. Das will
ich gar nicht verhehlen.“ Alles spreche für das Abkommen. Der
Regenwald sei dadurch besser geschützt. Es gebe Ausgleichszahlungen
in Zusammenhang mit den Fleischexporten. Die Entscheidung des
EU-Unterausschusses des Nationalrats, die derzeitige
Übergangsregierung solle ein Veto gegen Mercosur einlegen, finde er
„extrem populistisch und unglücklich“.
Die kostspieligen Wahlzuckerl, die im freien Spiel der Kräfte im
Parlament beschlossen wurden, hätten ihn „nicht erfreut“. Mahrer:
„Ich wundere mich, dass es keine Regelung gibt, die teure
Entscheidungen im Parlament verbietet, wenn bereits ein
Auflösungsbeschluss des Nationalrats vorliegt.“
Auf die Frage, was er von der Umweltaktivistin Greta Thunberg halte,
sagt Mahrer im „profil“-Interview: „Sie zeigt hohes Engagement, aber
ich halte Thunberg für ein PR-Phänomen. Der Zweck heiligt ja
bekanntlich die Mittel.“
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