- 11.10.2019, 11:44:44
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ORF III am Wochenende: Themenabend „Naher Osten“ u. a. mit Auftakt zur ORF-III-Reihe „Die großen Weltkonflikte“
Außerdem: „Don Carlo“ von den Salzburger Festspielen u. a. mit Jonas Kaufmann, Thomas Hampson und den Wiener Philharmonikern
Utl.: Außerdem: „Don Carlo“ von den Salzburger Festspielen u. a. mit
Jonas Kaufmann, Thomas Hampson und den Wiener Philharmonikern =
Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information führt am Samstag, dem 12.
Oktober 2019, in einem dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend in das
krisengeschüttelte Gebiet des Nahen Ostens – beginnend mit dem
Auftakt zur neuen ORF-III-Dokureihe „Die großen Weltkonflikte“. Am
Sonntag, dem 13. Oktober, übernimmt Jonas Kaufmann in „Erlebnis
Bühne“ die tragische Titelrolle in „Don Carlo“ – eine Inszenierung
von den Salzburger Festspielen unter der musikalischen Leitung von
Antonio Pappano aus dem Jahr 2013.
Samstag, 12. Oktober
Bereits um 15.40 Uhr lädt Andreas Jäger zu einer neuen Ausgabe der
„Berggespräche“ mit „Roland Düringer im Kamptal“. Gemeinsam mit Jäger
wandert der Kabarettist, Schauspieler und Autor von Gars nach
Schönberg.
Zum Auftakt des Themenabends „Naher Osten“ präsentiert
„zeit.geschichte“-Moderator und ORF-Auslandschef Andreas Pfeifer die
neue ORF-III-Dokureihe „Die großen Weltkonflikte“. Im ersten Teil
„Der Nahe Osten“ (20.15 Uhr) spürt Pfeifer den Auslösern der
politischen und kriegerischen Verwerfungen nach: Durch die Auflösung
des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg wird das Gebiet
ungeachtet der Religions-, Kultur- und Stammeszugehörigkeit von den
Siegermächten aufgeteilt. Während des Zweiten Weltkriegs fliehen
Hunderttausende Juden aus Furcht vor dem Holocaust nach Palästina, um
sich dort anzusiedeln – der Ausgangspunkt für einen der gewaltsamsten
Konflikte des 20. Jahrhunderts.
Anschließend thematisiert eine ORF-III-Neuproduktion von Gerhard
Jelinek „Blutige Linien – Die Grenzziehung von Sykes-Picot im Nahen
Osten“ (21.05 Uhr). Die Region ist ein politischer Dauer-Brandherd
der Welt. Gelegt wurde das Feuer bereits während des Ersten
Weltkriegs, als England und Frankreich die Landkarten zwischen
Damaskus und Bagdad im Handstreich neu zeichneten. Die Dokumentation
ortet die von Sykes und Picot gezogenen Grenzen als Wurzeln der
späteren Konflikte im Nahen Osten.
„Nasser – Die Entstehung des neuen Ägypten“ (22.00 Uhr) von Michal
Goldman befasst sich mit dem Ministerpräsidenten und späteren
Staatspräsident Ägyptens – Gamal Abdel Nasser. Dieser träumte vom
Panarabismus, der Idee eines nationalen Zusammenschlusses aller
arabischer Staaten. Doch der Traum platzte und die Ernüchterung
ebnete den Weg für den Islamismus.
Wiener Soul sowie Humor, Tiefgang und herausragende Lieder gibt es
zum Abschluss des Programmabends in „Soundcheck Österreich“ mit
„5/8erl in Ehr'n“ (23.05 Uhr) aus dem ORF RadioKulturhaus. Das
vierfach mit dem Amadeus Award ausgezeichnete Quintett bewegt sich in
den unterschiedlichsten Musikszenen und ist im Jazzmilieu ebenso
beheimatet wie auf Kleinkunstbühnen oder Pop-Festivals.
Feinsinnigkeit, Poesie und Power, in Wort wie in Klang, ergeben ein
einzigartiges Konzerterlebnis, das das Konzertpublikum von den Sitzen
gerissen hat.
Sonntag, 13. Oktober
Musikalisch wird es auch am Sonntag in ORF III. „Operette sich wer
kann“ zeigt „Gasparone“ (18.40 Uhr) nach der Operette von Carl
Millöcker, 1956 verfilmt von Karl Paryla. In der kleinen Stadt Dioppo
führt Bürgermeister Nasone (Wolfgang Heinz) ein tyrannisches
Regiment. Eines Tages wird es den Bewohnerinnen und Bewohnern zu bunt
und so lassen sie den Räuber Gasparone wiederauferstehen.
Im Hauptabend steht Jonas Kaufmann im Mittelpunkt: Am 14. Oktober
präsentiert der Startenor im Wiener Konzerthaus seine brandneue CD
„Wien“. Aus diesem Anlass zeigt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“
Verdis „Don Carlo“ (20.15 Uhr) von den Salzburger Festspielen 2013.
An der Seite von Jonas Kaufmann in der Titelpartie sind mit Thomas
Hampson als Rodrigo, Matti Salminen als Philipp II., Anja Harteros
als Elisabetta und Ekaterina Semenchuk als Eboli eine ganze Reihe
weiterer Opernstars zu erleben. Es spielen die Wiener Philharmoniker
unter Antonio Pappano.
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