ORF III am Wochenende: Themenabend „Naher Osten“ u. a. mit Auftakt zur ORF-III-Reihe „Die großen Weltkonflikte“

Außerdem: „Don Carlo“ von den Salzburger Festspielen u. a. mit Jonas Kaufmann, Thomas Hampson und den Wiener Philharmonikern

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information führt am Samstag, dem 12. Oktober 2019, in einem dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend in das krisengeschüttelte Gebiet des Nahen Ostens – beginnend mit dem Auftakt zur neuen ORF-III-Dokureihe „Die großen Weltkonflikte“. Am Sonntag, dem 13. Oktober, übernimmt Jonas Kaufmann in „Erlebnis Bühne“ die tragische Titelrolle in „Don Carlo“ – eine Inszenierung von den Salzburger Festspielen unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano aus dem Jahr 2013.

Samstag, 12. Oktober

Bereits um 15.40 Uhr lädt Andreas Jäger zu einer neuen Ausgabe der „Berggespräche“ mit „Roland Düringer im Kamptal“. Gemeinsam mit Jäger wandert der Kabarettist, Schauspieler und Autor von Gars nach Schönberg.

Zum Auftakt des Themenabends „Naher Osten“ präsentiert „zeit.geschichte“-Moderator und ORF-Auslandschef Andreas Pfeifer die neue ORF-III-Dokureihe „Die großen Weltkonflikte“. Im ersten Teil „Der Nahe Osten“ (20.15 Uhr) spürt Pfeifer den Auslösern der politischen und kriegerischen Verwerfungen nach: Durch die Auflösung des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg wird das Gebiet ungeachtet der Religions-, Kultur- und Stammeszugehörigkeit von den Siegermächten aufgeteilt. Während des Zweiten Weltkriegs fliehen Hunderttausende Juden aus Furcht vor dem Holocaust nach Palästina, um sich dort anzusiedeln – der Ausgangspunkt für einen der gewaltsamsten Konflikte des 20. Jahrhunderts.
Anschließend thematisiert eine ORF-III-Neuproduktion von Gerhard Jelinek „Blutige Linien – Die Grenzziehung von Sykes-Picot im Nahen Osten“ (21.05 Uhr). Die Region ist ein politischer Dauer-Brandherd der Welt. Gelegt wurde das Feuer bereits während des Ersten Weltkriegs, als England und Frankreich die Landkarten zwischen Damaskus und Bagdad im Handstreich neu zeichneten. Die Dokumentation ortet die von Sykes und Picot gezogenen Grenzen als Wurzeln der späteren Konflikte im Nahen Osten.
„Nasser – Die Entstehung des neuen Ägypten“ (22.00 Uhr) von Michal Goldman befasst sich mit dem Ministerpräsidenten und späteren Staatspräsident Ägyptens – Gamal Abdel Nasser. Dieser träumte vom Panarabismus, der Idee eines nationalen Zusammenschlusses aller arabischer Staaten. Doch der Traum platzte und die Ernüchterung ebnete den Weg für den Islamismus.

Wiener Soul sowie Humor, Tiefgang und herausragende Lieder gibt es zum Abschluss des Programmabends in „Soundcheck Österreich“ mit „5/8erl in Ehr'n“ (23.05 Uhr) aus dem ORF RadioKulturhaus. Das vierfach mit dem Amadeus Award ausgezeichnete Quintett bewegt sich in den unterschiedlichsten Musikszenen und ist im Jazzmilieu ebenso beheimatet wie auf Kleinkunstbühnen oder Pop-Festivals. Feinsinnigkeit, Poesie und Power, in Wort wie in Klang, ergeben ein einzigartiges Konzerterlebnis, das das Konzertpublikum von den Sitzen gerissen hat.

Sonntag, 13. Oktober

Musikalisch wird es auch am Sonntag in ORF III. „Operette sich wer kann“ zeigt „Gasparone“ (18.40 Uhr) nach der Operette von Carl Millöcker, 1956 verfilmt von Karl Paryla. In der kleinen Stadt Dioppo führt Bürgermeister Nasone (Wolfgang Heinz) ein tyrannisches Regiment. Eines Tages wird es den Bewohnerinnen und Bewohnern zu bunt und so lassen sie den Räuber Gasparone wiederauferstehen.
Im Hauptabend steht Jonas Kaufmann im Mittelpunkt: Am 14. Oktober präsentiert der Startenor im Wiener Konzerthaus seine brandneue CD „Wien“. Aus diesem Anlass zeigt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ Verdis „Don Carlo“ (20.15 Uhr) von den Salzburger Festspielen 2013. An der Seite von Jonas Kaufmann in der Titelpartie sind mit Thomas Hampson als Rodrigo, Matti Salminen als Philipp II., Anja Harteros als Elisabetta und Ekaterina Semenchuk als Eboli eine ganze Reihe weiterer Opernstars zu erleben. Es spielen die Wiener Philharmoniker unter Antonio Pappano.

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