- 11.10.2019, 10:49:09
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Schnabl/Vasku zu Schließung des Hofer-Lagers Loosdorf: „Katastrophe für 240 Beschäftigte“
Erst kürzlich ausgebautes Lager zu schließen, stellt für SPÖ-LHStv. Schnabl und Bgm. Vasku ‚An der Nase herumführen‘ von MitarbeiterInnen und Gemeindeverantwortlichen dar
Utl.: Erst kürzlich ausgebautes Lager zu schließen, stellt für
SPÖ-LHStv. Schnabl und Bgm. Vasku ‚An der Nase herumführen‘
von MitarbeiterInnen und Gemeindeverantwortlichen dar =
St. Pölten (OTS) - Laut Medienberichten soll das Hofer-Lager in
Loosdorf demnächst seine Pforten schließen. LHStv. Franz Schnabl,
Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ, und Bürgermeister Thomas Vasku
fordern von der Firma Hofer die volle Verantwortung zu übernehmen:
„Einen Standort, der erst kürzlich ausgebaut wurde und immer volle
Unterstützung der Gemeinde erfahren hat, in dieser Art und Weise
einfach handstreichartig zu schließen, ist für uns unverständlich und
ein ‚An der Nase herumführen‘ von Gemeinde und MitarbeiterInnen.“
Die Hofer-Niederlassung wurde 2004 eröffnet und noch Ende Oktober
2017 erweitert. Für viele Teilzeitkräfte und überwiegend Frauen
stellt sich jetzt die Frage ob sich ein Pendlerdasein auszahlt oder
ob es ein „Minusgeschäft“ darstellt – weil dann Kosten für die
Kinderbetreuung und das Pendeln entstehen, während sich einige wenige
ob der Gewinnmaximierung die Hände reiben würden.
„Das ist ein unerwarteter Schlag in die Magengrube für
MitarbeiterInnen und Gemeinde - ohne vorherige Information der
Betroffenen und der Gemeinde“, so Vasku und Schnabl weiter. Noch
vorige Woche soll es Vorstellungsgespräche gegeben haben und erst
kürzlich erwarb die Firma Hofer noch Grundstücke dazu und eine
15-Jahr-Feier fand ebenso kürzlich statt – eine Schließung stand
dabei nie im Raum. Die Zusammenarbeit habe bisher immer hervorragend
funktioniert, bemerkt Vasku weiter. Schnabl und Vasku bekräftigen
abschließend: „Eine Katastrophe für Angestellte und Gemeinde. Wir
erwarten eine gute Erklärung und individuell abgestimmte Lösungen für
die MitarbeiterInnen – es geht um 240 Familienschicksale. Da können
die Verantwortlichen der Firma Hofer nicht zur Tagesordnung
übergehen.“
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