• 09.10.2019, 08:28:14
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20 Jahre Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt

LH Mikl-Leitner: Jährlich werden 110 Millionen Euro in Wissenschaft und Forschung investiert

Utl.: LH Mikl-Leitner: Jährlich werden 110 Millionen Euro in
Wissenschaft und Forschung investiert =

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Technologie- und Forschungszentrum (TFZ)
Wiener Neustadt, das technologie- und forschungsorientierten
Unternehmen eine perfekte Infrastruktur bietet, feiert heuer sein
20-jähriges Bestehen. Aus Anlass dieses besonderen Jubiläums wurde am
gestrigen Dienstag eine Festveranstaltung mit Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner und Bürgermeister Klaus Schneeberger in den
Räumlichkeiten des TFZ abgehalten. Aktuell haben 28 Unternehmen aus
dem Forschungs- und Entwicklungsbereich ihren Standort im TFZ Wiener
Neustadt.

„In den letzten 20 Jahren hat sich in Niederösterreich eine starke
Wissenschafts- und Technologieachse gebildet“, sagte die
Landeshauptfrau im Gespräch mit Moderatorin Sabine Petzl. „Jahr für
Jahr werden an die 110 Millionen Euro in Wissenschaft und Forschung
investiert,“ hob sie hervor. „Unsere Aufgabe ist es, die attraktiven
Rahmenbedingungen zu schaffen. Es sind die Firmen und die
Forscherinnen und Forscher, die Antworten auf die Herausforderungen
unserer Zeit geben“, erinnerte die Landeshauptfrau.

„Niederösterreich ist eine Top-Region und immer wieder kommen viele
Delegationen ins Land, um sich zu erkundigen und zu informieren“,
sprach Mikl-Leitner einen weiteren Punkt an. „Man kann nur deshalb so
viele gute Forscherinnen und Forscher in unser Bundesland holen, weil
die Lebensqualität hoch ist“, sagte sie und erinnerte an
Kulturangebote, Naherholungsgebiete, Theater und Landesausstellung.

„Unsere gesellschaftspolitische Verantwortung besteht aber auch
darin, den Menschen zu erklären, warum in Wissenschaft und Forschung
so viel investiert wird“, hob sie hervor. „Deshalb gibt es die
Forschungswochen, wo wir der Bevölkerung Einblicke geben, was
Wissenschaft und Forschung bewirken können“, unterstrich die
Landeshauptfrau. In diesem Zusammenhang nannte sie das Forschungsfest
im Palais Niederösterreich in Wien, die Wissenschaftsgala und die
Science Academy für die Jugend.

Bürgermeister Schneeberger sagte: „Dieses Gebiet war ein Symbol für
das zerstörte Wiener Neustadt nach dem Krieg. Heute ist dieses Gebiet
das Symbol der Hoffnung, der Wissenschaft und der Forschung.“ Das
Technologie- und Forschungszentrum sei entstanden, um „Bildung,
Anwendung und Forschung zu verbinden“, meinte er und erinnerte auch
an die Fachhochschule. „Nach vier Bauetappen gibt es hier 500
Mitarbeiter sowie über 1.500 Angestellte in dieser Region im
hochtechnologischen Bereich“, betonte der Bürgermeister und führte
die Flugzeugindustrie, die Motorindustrie, die Firma ZKW und das
Krebsforschungszentrum MedAustron an.

Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki hielt fest: „Die Errichtung
des TFZ Wiener Neustadt vor zwei Jahrzehnten ist eng mit der
erfolgreichen Entwicklung dieser Stadt verbunden und kann als
Startschuss für die Etablierung der Hochtechnologie im Bundesland
Niederösterreich gesehen werden.“ Zu Wort kamen noch die TFZ-Mieter
Friedrich Franek (AC2T), Gerhard Hawa (Fianostics) und Ille
Gebeshuber.

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