- 08.10.2019, 13:52:24
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- OTS0151
S 18: Beide Varianten sind technisch umsetzbar
LH Wallner und LSth. Rüdisser: Voraussetzungen für Trassenentscheidung im Jahr 2020 geschaffen
Utl.: LH Wallner und LSth. Rüdisser: Voraussetzungen für
Trassenentscheidung im Jahr 2020 geschaffen =
Bregenz (OTS) - Die ASFINAG investiert bis 2025 mehr als 454
Millionen Euro in die Vorarlberger Autobahnen und Schnellstraßen. Im
Vordergrund stehen dabei der Aus- und Umbau der Anschlussstellen
sowie die nötige Entlastung des Unteren Rheintals mit dem Bau der S
18. Bei diesem Projekt sind die Probebohrungen abgeschlossen mit dem
Ergebnis, dass beide zur Wahl stehenden Varianten – Z und CP –
technisch umsetzbar sind. „Damit sind die Voraussetzungen geschaffen,
dass bis Mitte kommenden Jahres die Trassenentscheidung getroffen
wird“, so Landeshauptmann Markus Wallner im Pressefoyer am Dienstag,
8. Oktober. Das bestätigte auch ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl.
Die S 18 soll 40.000 Bewohnerinnen und Bewohner im Unteren
Rheintal vom Verkehr entlasten und für täglich 6.000 Pendlerinnen und
Pendler optimale Verbindungen in Richtung Schweiz und Liechtenstein
bringen. Um dieses größte und wichtigste Straßenbauvorhaben in
Westösterreich mit Umweltschutz und Umweltverträglichkeit zu
vereinbaren, stehen in den nächsten Jahren noch umfangreiche
Verfahren an. Wenn diese optimal verlaufen, hält Hufnagl einen
Baubeginn im Jahr 2025 für möglich. Landeshauptmann Wallner betonte
einmal mehr die Notwendigkeit dieser Straßenverbindung und
appellierte an die Projektgegner, „nicht im Verhinderungsmodus zu
verharren“.
Ein weiteres zentrales ASFINAG-Projekt in Vorarlberg ist der im
März 2019 begonnene Umbau der Anschlussstelle Bludenz-Bürs. Das Land
Vorarlberg, die Gemeinde Bürs und die ASFINAG investieren hier
insgesamt 28,8 Millionen Euro in zwei neue Kreisverkehre und vier
neue Brücken. Diese derzeit größte Straßenbaustelle Vorarlbergs liegt
voll im Zeitplan, so Hufnagl. Bis Ende 2021 sollen Bürs und Bludenz
damit eine direkte, zeitgemäße Anbindung an die Autobahn bekommen.
Auch der Bau der Anschlussstelle Rheintal-Mitte ist fixiert, im
Dezember 2019 kann mit den umfangreichen Arbeiten begonnen werden.
Die Gesamtinvestitionen, die von Land Vorarlberg, ASFINAG sowie den
Gemeinden Dornbirn und Lustenau getragen werden, betragen mehr als 35
Millionen Euro.
Auf Hochtouren laufen auch die Planungen und Verfahren zum Bau
eines zusätzlichen S 16-Fahrstreifens im Bereich Bludenz-Montafon.
„Der Raum Montafon gehört mit mehr als 700.000 Nächtigungen pro Jahr
zu den touristischen Top-Destinationen Vorarlbergs. Hier gilt es
Staus zu reduzieren, die speziell im Winter durch die An- und Abreise
der Gäste entstehen“, erklärte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.
Er begrüßte zudem die angekündigten Verbesserungen hinsichtlich
einer möglichst optimalen Verkehrsleiteinrichtung für den Zentralraum
Vorarlbergs. Mit der geplanten Umsetzung des Verkehrskontrollplatzes
Lauterach will die ASFINAG auch im Bereich von Bregenz bis Dornbirn
telematische Einrichtungen installieren, um den Verkehr zu steuern
und zu harmonisieren. „Dadurch können wichtige zusätzliche
Verkehrsinformationen direkt vermittelt werden, etwa die
Geschwindigkeitsreduktion bei Nässe oder Stauwarnungen“, erklärte
Rüdisser. Land und ASFINAG arbeiten zurzeit an einer gemeinsamen
Absichtserklärung für den Verkehrskontrollplatz und an der Klärung
der Finanzierung. Sobald das vorliegt, werden die weiteren Schritte
sowie der detaillierte Zeitplan fixiert.
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