Wege, Möglichkeiten, Grenzen für Third Mission an Universitäten

Tagung der Hochschulverbände des deutschsprachigen Raumes zeigt an Universität Wien Perspektiven aus Österreich, Deutschland und der Schweiz auf

Wien (OTS) - Am Freitag, 18. Oktober 2019, ab 9:30 Uhr steht die gesellschaftliche Verantwortung von Universitäten im Zentrum einer trilateralen Tagung: „Neben dem Forschen und Lehren, den ersten beiden Missionen von Hochschulen, sehen sich Universitäten zunehmend gefordert, durch soziale Aktivitäten, Wissens- oder Technologietransfer aktiv an der Entwicklung der Gesellschaft mitzuarbeiten“, sagt Gastgeber Bernhard Keppler, Präsident des Österreichischen ProfessorInnenverbandes (UPV) und Dekan der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Die Third Mission werde an den Universitäten im angloamerikanischen Raum schon seit vielen Jahren aktiv gelebt, „doch auch immer mehr deutschsprachige Universitäten verankern diese Aufgabe in ihren Entwicklungsplänen.“

Gelebte Third Mission - Länderbeispiele
Ziel der trilateralen Third Mission-Tagung ist es auszuloten, wie sich Universitäten dem Thema derzeit stellen und stellen können. Die Veranstaltung des UPV – gemeinsam mit dem Deutschen Hochschulverband und der Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden – bietet die Möglichkeit, verschiedene Strategien zur Erfüllung der Third Mission kennenzulernen (Universität Wien, Goethe-Universität Frankfurt und EPFL Lausanne).

Zudem präsentieren ForscherInnen verschiedener Fachrichtungen ihre konkreten Third Mission Projekte, z.B. eine App-Entwicklung mit Nutzen für die Krebstherapie bei Kindern oder die Entwicklung innovativer Materialien wie kompostierbare Food Container aus Cellulose. Hochrangige VertreterInnen der Hochschulpolitik und Forschung diskutieren Leitideen und Herausforderungen der Third Mission.

Ein Hype?
„Wissens- und Technologietransfer hat unsere Forschung und Lehre wohl immer begleitet – aber durch das zunehmende Bewusstsein für Third Mission entstehen neue Möglichkeiten für die Universitäten: Forschung und Lehre können noch stärker als Basis zur Bewältigung vieler aktueller Herausforderungen – ob im Bereich Umwelt und nachhaltiger Nutzung von Ressourcen, auf dem Gebiet der Gesundheit oder auch der sozialen Entwicklung – verankert werden“, so UPV-Präsident Bernhard Keppler: „Wir wollen aufzeigen, was erfolgreich umzusetzen ist – und wo es Grenzen gibt.“

Interviews mit ExpertInnen und WissenschafterInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können bei Interesse gern vermittelt werden.

Datum: Freitag, 18. Oktober 2019, 9:30 Uhr
Ort: Großer Festsaal der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Programm (PDF); Website: http://www.upv.ac.at

Rückfragen & Kontakt:

Für die Anmeldung und bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Veronika Knoll
Österreichischer UniversitätsprofessorInnenverband (UPV)
Währinger Straße 42
1090 Wien

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