FPÖ-Währing fordert ein Rehabilitationszentrum für Kinder im Orthopädischen Spital Gersthof

Angebot der Kinder-Reha in Wien muss ausgebaut werden

Wien (OTS) - Bei der Nachnutzung des Orthopädischen Spitals Gersthof wurde seitens der Währinger Freiheitlichen nachhaltig ein Kinder-Reha-Zentrum gefordert. Hocherfreut zeigt sich der Klubobmann der Währinger Freiheitlichen, Georg Köckeis, über die Zustimmung aller Fraktionen in der letzten Bezirksvertretungssitzung. „Im Antragstext wird die MA 69 ersucht, in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt und den Bezirken Hernals und Währing zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, aus dem ehemaligen Orthopädischen Krankenhaus Gersthof eine stationäre Rehabilitations-Einrichtung mit Ambulanz für Kinder zu schaffen“, berichtet Köckeis.

Nach einer Bedarfserhebung des öffentlichen Gesundheitsportals GESUNDheit.gv.at benötigen rund 5000 Kinder und Jugendliche in Österreich auf Grund einer schweren Erkrankung oder Behinderung eine stationäre Rehabilitation. Der Rehabilitationsplans-Plan 2016 empfiehlt auch eine regionale Umverteilung, hin zur Versorgungszone Ost nach Wien, da in einem Ballungsraum das für die wirtschaftliche Führung erforderliche Mindestmaß an Kinder-Patienten eher realisierbar ist. Derzeit hat die Versorgungszone Ost einzig im Kinderzentrum Bad Erlach in Niederösterreich aktuell 114 Betten zur Verfügung.

„Für dieses riesige Einzugsgebiet Wien, Niederösterreich und Burgenland - mit dem wachsenden Ballungsraum Wien - stellt dies eine klare Unterkapazität dar“, beschreibt die gf. Bezirksparteiobfrau der FPÖ Hernals, Stadträtin Ulrike Nittmann die problematische Lage und weist darauf hin, dass die FPÖ bei der nächsten Bezirksvertretungssitzung in Hernals ebenfalls den beschriebenen Antrag einbringen wird.

Das Orthopädische Krankenhaus Gersthof wurde bereits in die Klinik Floridsdorf eingegliedert und mit 01.10.2019 vom KAV (Krankenanstaltenverbund) an die Magistratsabteilung MA 69 der Stadt zurückgegeben. Eine Delegation der Wiener FPÖ konnte sich unlängst bei einer Besichtigung des Krankenhauses von den perfekten Rahmenbedingungen - nämlich den gut erhaltenen Bettentrakten, OP-Sälen und sogar einem vorhandenen Turnsaal - überzeugen. „Somit wären in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt bauliche Adaptierungen und Renovierungen kostengünstig zu ermöglichen“, betonen die beiden Freiheitlichen die Möglichkeit der Nachnutzung.

Angeregt wird, dass das denkmalgeschützte Gebäude, der denkmalgeschützte Baumbestand, sowie das unter Denkmalschutz stehende Parkensemble erhalten bleiben und künftig der Erholung der jungen Patienten dienen soll, um betroffene Kinder altersgerecht versorgen zu können. „Mit diesem Antrag der Währinger FPÖ soll die zuständige MA 69 unter Leitung der SPÖ Stadträtin Gaal inspiriert werden, ein bedarfsorientiertes, stationäres und ambulantes Kinder-Reha-Zentrum zu schaffen, um damit den Bedürfnissen betroffener Kinder entsprechen zu können“, so der Bezirksobmann der FPÖ Währing, LAbg. Udo Guggenbichler abschließend. (Schluss) akra

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