„5G braucht Verantwortungsbewusstsein!“

Huawei-Vicepresident Mika Lauhde fordert beim ZRK-Workshop im Rahmen der IKT2019 mehr Sensibilität auf allen Ebenen.

Wien (OTS) - Fürstenfeld: Bei der am 1. und 2. Oktober 2019 stattfindenden und vom Abwehramt des Bundesministeriums für Landesverteidigung (BMLV) organisierten IKT-Sicherheitskonferenz im steirischen Fürstenfeld konnte das Zentrum für Risiko- und Krisenmanagement (ZRK) prominenten Besuch begrüßen. Mika Lauhde,Vice-President Cyber-Security & Privacy von Huawei Technologies Co. Ltd, referierte über globale Regularien im Hinblick auf die jetzt im Rollout befindliche 5G-Technologie.

Er beschreibt die Herausforderung mit klaren Worten: „Viele Länder entwickeln jetzt völlig unterschiedliche Richtlinien und teilweise einander widersprechende gesetzliche Grundlagen für 5G, die die technische Entwicklung mitunter empfindlich behindern könnten. Stimmen die Rahmenbedingungen nicht, werden den betroffenen Regionen wesentliche Wettbewerbsnachteile erwachsen.“ Länderspezifisch unterschiedliche Regelungen können darüber hinaus von den Technologieanbietern gar nicht erfüllt werden.

Lösungen bedingen Verantwortungsbewusstsein

Auf die Frage nach Lösungen antwortet Lauhde: „Sowohl auf Seiten der Industrie, wie auch der Öffentlichen Verwaltung braucht das Thema 5G hohes Verantwortungsbewusstsein. In einem lösungsorientierten Dialog auf multinationaler Ebene müssen Rahmenbedingungen definiert werden, die den Sicherheitsanforderungen von KundInnen, Staaten und Technologieanbietern gleichermaßen entsprechen und auch umsetzbar sind.“ Als Anforderungen für eine gangbare Lösung nennt er folgende Punkte: „Wir brauchen auf allen Seiten Transparenz, Fairness sowie ein kohärentes Vorgehen, bei dem das Thema 5G vorurteilsfrei und holistisch betrachtet wird.“

Die Wirkung einer kohärenten Entwicklung von 5G-Rahmenbedingungen fasst ZRK-Vorstandsvorsitzender DI Johannes Göllner, MSc wie folgt zusammen: „Wir leben in einer sich rasant entwickelnden Welt, die von globalen Supply-Chain-Netzwerken abhängig ist, um unterbrechungsfreie Produktverfügbarkeit und reibungslose Produktionsprozesse zu gewährleisten. Für eine Smart Economy bietet die Distributed Ledger Technology (DLT) höchst relevante Lösungsansätze, die aufgrund der Datenmengen ein leistungsfähiges 5G-Netzwerk notwendig machen. Es muss daher im Interesse aller sein, die nötigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die die technologische Entwicklungen fördern, statt sie zu behindern und gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen aller Seiten in vollem Umfang zu berücksichtigen.“

Bildnachweis & Bildtexte

  • Fotocredit: ZRK
  • Bild1_Lauhde.jpg - Bildtext: Mika Lauhde,Vice-President Cyber-Security & Privacy von Huawei Technologies Co. Ltd. beim ZRK-Workshop im Rahmen der IKT2019.
  • Bild2_Goellner.jpg - Bildtext: ZRK-Vorstandsvorsitzender DI Johannes Göllner, MSc lud zum 5G-Workshop bei der IKT2019.

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