• 26.09.2019, 16:33:09
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LH Mikl-Leitner eröffnete neuen Kindergarten-Standort mit 10 Gruppen in Hollabrunn

Flächendeckendes Netz an Kinderbetreuung in Niederösterreich

Utl.: Flächendeckendes Netz an Kinderbetreuung in Niederösterreich =

St. Pölten (OTS/NLK) - Zwei Kindergärten mit jeweils fünf Gruppen
eröffnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Donnerstag,
gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Babinsky, Bürgermeister a.D. Erwin
Bernreiter, der Dritten Landtagspräsidentin Karin Renner,
Landtagsabgeordneten Richard Hogl, Nationalrätin Eva-Maria
Himmelbauer, Architekt Ernst Maurer sowie den beiden
Kindergartenleiterinnen Martina Schwabl und Doris Hasenberger.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte, man sei stolz, in
Niederösterreich ein flächendeckendes Netz an Kinderbetreuung zu
haben. Man sei gerade dabei, Betreuungseinrichtungen für die
Unter-Zweijährigen in ganz Niederösterreich zu schaffen, denn der
Bedarf steige immer mehr, führte Mikl-Leitner aus. Man müsse daher
die Verantwortung übernehmen, eine entsprechende Infrastruktur zur
Verfügung zu stellen. Und bei dieser sei es wichtig, dass diese auch
nachhaltig sei.

Nachhaltigkeit werde in Niederösterreich schon seit vielen Jahren und
Jahrzehnten gelebt, führte die Landeshauptfrau u.a. aus, dass in
Niederösterreich 100 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie erzeugt
werden und dass man auf vielen Gebäuden Photovoltaik-Anlagen
vorfinde. Die Landeshauptfrau appellierte, Nachhaltigkeit zu leben
und regional einzukaufen: „Regional kaufen heißt, den besten Beitrag
für Nachhaltigkeit zu leisten.“

Die Landeshauptfrau bedankte sich bei Architekt Ernst Maurer für die
ökologische Bauweise des Gebäudes und gratulierte herzlich zum
Kindergarten: „Er ist wahrlich ein Schmuckkisterl.“ Bei allen
Pädagoginnen und Pädagogen sowie Betreuerinnen und Betreuern bedankte
sie sich für ihre Kompetenz und ihr Herzblut: „Die Kinder haben durch
euch hier ein zweites Zuhause.“ Und den Eltern dankte sie, dass sie
der Institution Landeskindergarten das Wertvollste anvertrauen,
nämlich ihre Kinder. Als Geschenk überreichte sie Himbeer- und
Johannisbeersträucher für die Naschecke im Garten des Kindergartens.

Bürgermeister Alfred Babinsky hielt fest, dass ein gutes
Betreuungsangebot zum Standortfaktor geworden sei. Mit diesem neuen
Kindergartenstandort zeichne sich Hollabrunn einmal mehr aus, dass
hier Kinder gefördert und Eltern dabei unterstützt werden, Familie
und Beruf zu verbinden: „Ich wünsche den Kindern viel Spaß im neuen
Kindergarten und dem gesamten Betreuerteam viel Freude bei der
Arbeit.“

Stadträtin Claudia Mühlbach sprach einige Worte zu den beiden
Kindergärten: Die Standorte in der Brunnthalgasse und in der Dechant
Pfeiferstraße seien endgültig geschlossen worden, in der Josef
Weisleinstraße seien nun zwei Kindergärten mit jeweils fünf Gruppen
an einem Standort untergebracht. Man sei in Hollabrunn Vorreiter bei
der Kinderbetreuung, man dürfe sich aber nicht zurücklehnen. „Ein
positives Wachstum bei den Bewohnern kann nur erfolgen, wenn auch die
notwendige Infrastruktur geschaffen wird“, so Mühlbach.

Architekt Ernst Maurer gab einige Informationen zum Bau des
Kindergartens. Gebaut worden sei mit Ziegel. Man habe eine
Tiefbohrung durchgeführt, wodurch es möglich sei, mittels Wärmepumpe
zu heizen und gleichzeitig im Sommer zu kühlen. Außerdem gebe es eine
Photovoltaikanlage am Dach, betonte der Architekt, dass man die
Energiekosten niedrig gehalten habe - man sei sozusagen
energieautark.

Kinder aus 16 Nationen gehen in der Josef Weisleinstraße in den
Kindergarten. Interkulturelle Pädagogik wird vom gesamten Team, den
Kindern und Eltern gelebt. Das neue Haus wurde von den Kindern und
den Interkulturellen Mitarbeitern in allen Sprachen begrüßt, die die
Kinder, die den Kindergarten besuchen, sprechen.

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