Preiner: Reduktion von chemisch-synthetischen Pestiziden durchgesetzt

Klimaschutz bedeutet Artenschutz

Wien (OTS/SK) - „Ich bin sehr froh darüber, dass wir in der gestrigen Nationalratssitzung die Förderung von Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz, insbesondere die Reduktion von chemisch-synthetischen Pestiziden durch die Gemeinsame Agrarpolitik mit großer Mehrheit im Nationalrat auf den Weg bringen konnten. Leider war die ÖVP nicht dazu bereit, diesen wichtigen Antrag mitzutragen“, zieht SPÖ-Landwirtschaftssprecher Erwin Preiner Resümee. Durch diesen wichtigen Antrag ist die Landwirtschaftsministerin dazu aufgefordert, sich in der nächsten GAP-Periode für 2020+ dafür einzusetzen, dass eine deutliche Reduktion der chemisch-synthetischen Pestizidverwendung europaweit erreicht wird. ****

In der Nationalratsdebatte führte Preiner aus: „Das Artensterben schreitet hurtig voran. Wir wissen in den vergangenen zehn Jahren sind eine Mio. von insgesamt acht Mio. Arten bereits ausgestorben. In vielen Staaten der EU wird der Pestizideinsatz reduziert, gerade in Österreich ist aber das Gegenteil der Fall. Deswegen brauchen wir dringend die Umsetzung des Pestizidreduktionprogrammes, auch entsprechend die Umsetzung des Insekten- und Bienenschutzprogrammes, mehr Regionalität, mehr Direktvermarktung und die Bio-Wende.“

Für die nächste Bundesregierung fordert Preiner nach wie vor ein Umweltministerium. Gerade in Zeiten der Klimakrise, brauche es dieses umso dringender. Abschließend verabschiedete sich Preiner in seiner letzten Rede aus dem Nationalrat, mit einem Rückblick auf seine lange Laufbahn in Bundesrat und Nationalrat. (Schluss) sc/hc/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0008