Mahdalik ad Ludwig: Chaos durch Leih-E-Scooter kam mit Ansage der FPÖ

Schon vor einem Jahr prophezeihte die Wiener FPÖ Chaos rund um Leih-E-Scooter – alles trat ein

Wien (OTS) - Die Ankündigungen von Bürgermeister Michael Ludwig, endlich „Lösungen für die Probleme“ rund um Leih-E-Scooter ausarbeiten zu wollen, lässt den Klubobmann der Wiener FPÖ, Toni Mahdalik, müde lächeln. Ziemlich genau vor einem Jahr, am 17.September 2018, warnte er bereits via Aussendung vor dem drohenden Chaos rund um die E-Scooter, die noch dazu einen ökologischen Fußabdruck wie Bigfoot haben. Anlass dafür war die `gefährliche Drohung´ der damals verantwortlichen Stadträtin Maria Vassilakou, das Scooter-Konzept solle `genau so funktionieren wie das bei den Leih-Fahrrädern´. „Dass dieses Konzept beim gelben Schrott aus China erwiesenermaßen nicht funktioniert hat, haben wir schon vor einem Jahr festgestellt“, erinnert Mahdalik.

Was jetzt bei den Wegwerf-Scootern aus Asien folgte, ist Gegenstand unzähliger Zeitungsmeldungen, Anzeigen und Unfallberichten. Kreuz und quer abgestellte Roller, Verkehrsübertretungen, Unfälle und Verletzte zeugen von der Lernresistenz von SPÖ und Grünen. Die Wiener FPÖ hat schon vor einem Jahr vorgeschlagen, bei den E-Scootern jene Regeln anzuwenden, die schließlich die chinesischen Radl-Verleiher aus Wien abziehen ließen. Diese sahen vor, dass Betreiber nicht mehr als 1.500 Geräte in Wien im Umlauf haben dürfen – wobei die FPÖ 5.000 dieser Leih-Scooter für ganz Wien als völlig ausreichend erachtet - diese amtlich markiert sind, rücksichtsloses Abstellen als Verwaltungsdelikt mit Strafen bis zu 700 Euro geahndet werden kann und die Vermieter das Einsammeln der rechtswidrig abgestellten Geräte in einem vorgegeben Zeitraum organisieren müssen. Wenn dem nicht nachgekommen wird, entfernt die MA48 die Geräte unter Kostentragung durch den Anbieter. „Hätten die rot-grünen Stümper das gleich richtig gemacht, wäre der Wiener Bevölkerung viel Ärger erspart geblieben. Aber offenbar muss die rot-grüne Stadtregierung immer erst alles mehrmals falsch machen, bis sie dann doch manchmal zur Vernunft kommt“, meint Mahdalik abschließend zum späten Aufwachen des Bürgermeisters.

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