- 24.09.2019, 15:10:20
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MINT-Begeisterung in Vorarlberg fördern
LSth. Rüdisser und Landesrätin Schöbi-Fink präsentierten Bildungsstrategie für technische und naturwissenschaftliche Fächer
Utl.: LSth. Rüdisser und Landesrätin Schöbi-Fink präsentierten
Bildungsstrategie für technische und naturwissenschaftliche
Fächer =
Bregenz (OTS) - Um junge Menschen besonders für Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu begeistern, hat
das Land Vorarlberg gemeinsam mit Wirtschaftskammer,
Bildungsdirektion und BIFO eine Förderstrategie entwickelt. "Es geht
darum, Zukunftskompetenzen zu stärken, dem Fachkräftemangel
entgegenzuwirken und die Wettbewerbsfähigkeit Vorarlbergs zu
festigen. Um den künftigen Anforderungen im Berufsleben gerecht zu
werden, brauchen wir Nachwuchs in den MINT-Fächern", sagte
Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser bei der Vorstellung der
Strategie gemeinsam mit Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink sowie
WKV-Direktor Christoph Jenny und BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler
im Pressefoyer am Dienstag, 24. September.
In Vorarlberg gab und gibt es bereits verschiedene
MINT-Initiativen. „Das Besondere an der neuen Förderstrategie ist,
dass sie diese Angebote besser abstimmt und von Beginn an die gesamte
Bildungskette in den Blick nimmt“, erläuterte Rüdisser. Zu diesem
Zweck wird eine zentrale MINT-Koordinationsstelle eingerichtet. Dazu
kommen regionale und lokale Stellen mit jeweils einem MINT-Kümmerer
sowie ein MINT-Wiki als zentrales Element der Vernetzung aller
relevanten Aktivitäten.
Talente entdecken, Begabungen fördern
Vom Kindergarten bis zum Universitäts-Studium sollen Kinder und
Jugendliche für das Thema begeistert werden. Der Fokus liegt dabei
insbesondere auf den Kernzielgruppen vom Kindergarten bis zur
Sekundarstufe I, sagte Landesrätin Schöbi-Fink: „Es muss unser Ziel
sein, die Talente und Interessen unserer Kinder zu erkennen und zu
unterstützen und ihnen beste Chancen für eine erfolgreiche Zukunft zu
eröffnen.“ Das Basiswissen und die Begeisterung für MINT-Themen,
MINT-Schulfächer sowie MINT-Ausbildungs- und -Studiengänge in
Vorarlberg zu fördern und diese aufeinander abzustimmen und
qualitativ weiterzuentwickeln ist der eine Schwerpunkt. „Zugleich
muss in die Aus- und Fortbildung von Kindergartenpädagoginnen und
-pädagogen sowie Lehrkräften investiert werden, um deren
MINT-Kenntnisse zu stärken und sie bei der Unterrichtsgestaltung zu
unterstützen“, so Schöbi-Fink.
Schulische Bildung und außerschulische Motivation
WKV-Direktor Christoph Jenny ortet bei den Jugendlichen ein
zurückgehendes Interesse an Technik und Naturwissenschaften. „Wir
brauchen aber gut und richtig ausgebildete Menschen für den
Wirtschaftsstandort Vorarlberg“, betonte er. Um die Begeisterung für
technische und naturwissenschaftliche Fächer zu wecken, seien
nachhaltige Ansätze erforderlich. Ein wesentlicher Schlüssel zum
Erfolg liege in einer altersgerechten und didaktisch-modernen
schulischen Technikbildung, außerschulische Motivationsprojekte
bilden dazu eine wichtige und wertvolle Ergänzung. Mit dieser
Ausrichtung gelte es nun eine koordinierte MINT-Strategie gegen den
Fachkräftemangel auf Schiene zu bringen, so Jenny.
Ein- bis zweimal pro Jahr tagt das MINT-Forum, in dem sich alle
Partner auf Landes- als auch auf regionaler Ebene treffen. Hier geht
es um den laufenden Erfahrungsaustausch, die Überprüfung bezüglich
bisheriger und neuer Zielsetzungen sowie Anregungen und Empfehlungen
zur Fortführung und Weiterentwicklung der Maßnahmen, erklärte
BIFO-Geschäftsführer Pichler.
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