- 23.09.2019, 12:40:04
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Ambulante Dienste in Vorarlberg unter einem Dach
Landesrätin Wiesflecker: Gemeinsames Haus bündelt Stärken und fördert vernetzte Zusammenarbeit
Utl.: Landesrätin Wiesflecker: Gemeinsames Haus bündelt Stärken und
fördert vernetzte Zusammenarbeit =
Dornbirn (OTS) - Das gut ausgebaute ambulante Pflege- und
Betreuungsnetz in Vorarlberg garantiert den meisten Menschen, dass
sie zu Hause alt werden können. Dank der Leistungen der ARGE Mobile
Hilfsdienste, des Landesverbandes Hauskrankenpflege und des
Betreuungspools Vorarlberg werden 80 Prozent der pflegebedürftigen
Menschen daheim in ihrer vertrauten Umgebung betreut. Um ihre Stärken
noch besser bündeln und die vernetzte Zusammenarbeit zu fördern,
haben die drei Anbieter ein gemeinsames Haus in Dornbirn bezogen.
Für Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker ist diese
Konzentration der Kräfte und Kompetenzen ein wichtiger Schritt in der
Weiterentwicklung des Systems. Betreuung und Pflege liegen nicht nur
in der Verantwortung der Familien, sondern das ist ein
gesellschaftlicher Auftrag, betonte sie am Montag, 23. September, in
dem nunmehrigen „Haus der ambulanten Dienste“, für das die ehemalige
Ulmer-Villa in der Doktor-Waibel-Straße in Dornbirn adaptiert wurde.
„Um die Angehörigen zu entlasten, brauchen wir gut organisierte und
qualitativ hochwertige Unterstützungsleistungen im ambulanten
Bereich, deren Leistungen aufeinander abgestimmt sind und die sich
dadurch bestmöglich ergänzen“, sagte Wiesflecker. Die drei
Organisationen bleiben eigenständig, sind aber aufgrund der
räumlichen Nähe noch enger aneinander gekoppelt, um ihre Aufgaben
noch effektiver zu bewältigen.
Auch für die Vertreterinnen und Vertreter der ambulanten Dienste
liegen die Vorteile, die sich durch eine noch engere Zusammenarbeit
unter einem Dach ergeben, auf der Hand. „Die wesentlichen
Herausforderungen der Zukunft lassen sich besser gemeinsam lösen“,
sagt Wolfgang Rothmund, Obmann des Landesverbandes Hauskrankenpflege.
„Um Betreuung und Pflege weiterhin flächendeckend und in bewährter
Qualität zu gewährleisten, braucht es die unterschiedlichen
Kompetenzen und eine Begegnung auf Augenhöhe, also ein gut
koordiniertes Arbeiten ‚Hand in Hand‘“, ergänzt ARGE MoHi-Obfrau
Kitty Hertnagel. Im Zentrum aller Bemühungen müssen dabei stets die
Klientinnen und Klienten bzw. Patientinnen und Patienten stehen,
betont Angela Jäger vom Vorarlberger Betreuungspool: „Wir sehen es
als unsere Aufgabe, die Angebote den Bedürfnissen der betroffenen
Menschen anzupassen.“ Ein gemeinsamer Schwerpunkt ist die
Gesundheitsprophylaxe.
Die unverzichtbaren Leistungen der ambulanten Dienste werden aus
dem Vorarlberger Sozialfonds – also mit Mitteln von Land und
Gemeinden – nach Kräften gefördert. Im laufenden Jahr werden im
Rahmen eines umfangreichen Pflegepakets insgesamt 10,8 Millionen Euro
zur Verfügung gestellt.
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