Wahlkampf – Hunderttausende ÖsterreicherInnen sahen Videoserie #KonservativeMitAnstand

Ehemalige ÖVP-WählerInnen verweigern Sebastian Kurz die Stimme – Initiator „Es bleibt dabei“: „Menschenwürde ist wichtiger als Parteiräson“

Wien (OTS) - In den vergangenen zehn Tagen hat die Initiative #KonservativeMitAnstand für Furore gesorgt: In der mehrteiligen Video-Serie erklären langjährige ÖVP-Wählerinnen und -Wähler, warum sie Sebastian Kurz bei der kommenden Nationalratswahl die Stimme verweigern werden. Auf Facebook konnten so 310.000 Menschen erreicht werden, auf YouTube 115.000. Auf Twitter war der zur Initiative gehörende Hashtag #KonservativeMitAnstand über Tage einer der beliebtesten und unter den Twitter-Trends. Produziert wurden die Videos vom Verein „Es bleibt dabei – Initiative zur Förderung der Meinungsfreiheit“, der bereits im Bundespräsidentenwahlkampf 2016 aktiv war.

„Es bleibt dabei“-Sprecher Michael Kerbler: „Die starke Resonanz auf das klare Bekenntnis zu konservativen Grundwerten und das Unbehagen, das die Politik von Sebastian Kurz bei Konservativen mit Anstand auslöst, hat uns selbst überrascht.“

Unter den ehemaligen ÖVP-Wählern, die kurz vor der Wahl ihre Stimme erheben, ist etwa Dr. Karl Kohlbacher, viele Jahre Organisations- und Wahlkampfmanager der ÖVP Steiermark und auf Bundesebene. „Die ÖVP hat sich wegbewegt von einer staatstragenden Partei. Sebastian Kurz treibt sicher sein Machtstreben in erster Linie und zum zweiten glaube ich auch, dass er rechtspopulistisches Gedankengut einfach zulässt, weil es ihm gerade passt. Ich wähle die ÖVP diesmal nicht“, so Kohlbacher.

Oder Dr. Eva Hottenroth, Restauratorin aus Scheibbs: „Die Gesetze, die in der Regierung Kurz beschlossen wurden, sind für mich nicht christlich-sozial, die sind asozial. Auf mich wirkt er sehr kalt, sehr kühl und sehr berechnend. Ich finde, dass er nicht so lieb ist, wie er immer tut.“

Die Pensionistin Hildegard Schwarz aus dem oberösterreichischen Tiefgraben sagt: „Menschenmitgefühl, Menschenliebe oder auch Menschenachtung sind für mich sehr wichtige Grundsätze und die gehen jetzt total verloren."

Der Wiener Unternehmer Stephan Wimmer, der seitdem er wählen durfte, ÖVP gewählt hat, bringt es auf den Punkt: „Warum ich die ÖVP früher gewählt hab, wähl ich sie jetzt nicht mehr. Weil eine neuerliche FPÖ/ÖVP-Koalition eine absolute Katastrophe wäre und nichts Positives bringen wird. Das wäre nur eine Fortsetzung von dem Wahnsinn.“

„Unserer Initiative hatte das Ziel, Menschen zu ermutigen, öffentlich für ihre Grundwerte einzutreten. Angesichts der Reichweite und der vielen positiven Rückmeldungen denke ich, dass wir dieses Ziel erreicht haben. Es hat sich gezeigt: Menschenwürde ist wichtiger als Parteiräson. Für uns heißt das: zur Wahl gehen und diese so wichtige Haltung in der Stimmabgabe sichtbar machen“, appelliert „Es bleibt dabei“-Sprecher Michael Kerbler.


Der Verein „Es bleibt dabei – Initiative zu Förderung der Meinungsfreiheit“ hat sich erstmals im Bundespräsidentenwahlkampf 2016 engagiert. Ziel des Vereins ist es, gegen den Vormarsch des Rechtspopulismus in Österreich aufzutreten. Der Verein ist parteiunabhängig, das heißt, er handelt nicht im Auftrag einer Partei und erhält auch von keiner Partei Geld.

SERVICE: Die Videos der Serie #KonservativeMitAnstand finden Sie auf Facebook unter www.facebook.com/esbleibtdabei/ und auf YouTube unter www.youtube.com/channel/UCXhliN1GjySskfOt8AX79TA/.

Informationen zum Verein „Es bleibt dabei“ stehen unter www.esbleibtdabei.at zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

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Michael KERBLER
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