Drozda zu ORF-Pressestunden: SPÖ und Rendi-Wagner stehen für Menschlichkeit – ÖVP zeigt soziale Kälte und Gleichgültigkeit

Arbeitsmarkt, Gesundheit, Klima: SPÖ und Rendi-Wagner haben klare Konzepte – ÖVP-Performance inhaltsleer und in der Frage Wöginger beschämend

Wien (OTS/SK) - Während die SPÖ die Sorgen der Menschen ernst nimmt und Lösungen für die brennenden Themen bei Arbeitsmarkt, Gesundheit und Klima hat, lasse die ÖVP in der ORF-Pressestunde „einmal mehr Konzepte und Inhalte vermissen“, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda am Sonntag. Das Dementi des VP-Chefs, in Zusammenhang mit der Abschaffung der Maklergebühren, „steigert sicher nicht die Glaubwürdigkeit des VP-Spitzenkandidaten Kurz“, stellte Drozda fest. Denn die Abschaffung war bereits fix paktiert. „Ein geradezu fahrlässiges Verhalten aber gegenüber der Zukunft unserer Jugend ist es, bei der Klimafrage den Kopf in den Sand zu stecken“, sagte Drozda in Reaktion auf die eindringliche Botschaft des VP-Chefs, dass Österreich ohnehin keine EU-Strafe aufgrund des Verfehlens der Klimaziele aufgebrummt bekommt. „SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner zeigte in der ORF-Pressestunde Menschlichkeit und Empathie, VP-Chef Kurz gleichgültige Inhaltsleere und soziale Kälte“, so Drozda.****

„Beispiel Gesundheitsversorgung: Es ist für die Betroffenen von existenzieller Bedeutung, vor Ort die beste medizinische Betreuung zu erhalten. Eine qualitative Krebsbehandlung darf nicht vom Wohnort oder von der Geldbörse abhängig sein. Der Zugang zu wirksamen Medikamenten muss überall für alle möglich sein“, sagte Drozda.

Rendi-Wagner habe klargestellt, dass man diejenigen unterstützen müsse, die viele Jahre hart gearbeitet haben. „Es ist eine Frage der Menschlichkeit, anzuerkennen, dass der Körper einer Pflegerin oder eines Bauarbeiters nach 25 Jahren Berufstätigkeit mehr Zeit für Regeneration benötigt“, sagte Drozda und verwies in diesem Zusammenhang auch auf das Beispiel des Spitzensports.

Der Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei und Maßnahmen zum Schließen der Lohnschere, wie eine bessere Anrechnung der Kinderbetreuungszeiten, sei eine Frage der Fairness. „Auch darf die Flexibilisierung der Arbeitszeit nicht einseitig, sondern muss für beide Seiten akzeptabel sein“, erklärte Drozda. Es sei auch eine Frage der Menschlichkeit, weitere Maßnahmen zu setzen, das faktische Pensionsantrittsalter anzuheben. „Länger gesund im Erwerbsleben bleiben zu können, muss weiterhin das Ziel sein“, sagte Drozda.

Beim Thema Klimakrise habe die SPÖ ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet, das vom Klimaticket, über LKW-Maut, einem Green New Deal und der Neugestaltung der Pendlerpauschale, bis hin zur Kerosinbesteuerung reicht. „Wir nehmen die Sorgen der Jugend um unser Klima ernst. Denn wer die Jugend nicht ernst nimmt, nimmt die Zukunft nicht ernst“, stellte Drozda fest.

Abschließend erklärte Drozda Richtung Kurz: „Die mit Ressentiments geladenen schlichten Ausführungen seines Klubobmanns Wöginger wegzulächeln, war meiner Ansicht nach ein Tiefpunkt, von dem sich die städtischen WählerInnen auch ein Bild machen werden. Eine urbane Bewegung werden die Türkisen wohl nicht mehr.“ (Schluss) up

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