- 21.09.2019, 10:30:02
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Erster SchulGehBus Niederösterreichs gestartet
LR Schleritzko: Auch andere Gemeinden sollten diesem Beispiel folgen
Utl.: LR Schleritzko: Auch andere Gemeinden sollten diesem Beispiel
folgen =
St. Pölten (OTS/NLK) - Seit Schulbeginn kommen die Schülerinnen und
Schüler der Volksschule Gainfarn nicht mehr mit dem Elterntaxi in die
Schule. Sie nutzen stattdessen den SchulGehBus, der weder mit Benzin
noch mit Strom angetrieben wird. „Die Kinder legen ihren Schulweg
ganz klimafreundlich zu Fuß zurück. Dabei werden sie zu Beginn von
engagierten Eltern begleitet und dabei unterstützt, sich diesen
einzuprägen und auf Gefahren im Straßenverkehr zu achten“, erläutert
NÖ Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.
Entstanden ist die Initiative – die eine Kooperation von Schule,
Stadtgemeinde und dem vom Land Niederösterreich gegründeten
Mobilitätsmanagement Industrieviertel ist – da immer mehr Kinder mit
dem Auto in die Schule gebracht werden. Im Rahmen einer
Verkehrsberatung des Landes Niederösterreich zum Schulumfeld wurden
vom Mobilitätsmanagement Industrieviertel mehrere Maßnahmen
entwickelt, um die Kinder gesichert in die Schule gehen zu lassen.
Neben sogenannten „Elternhaltestellen“ wurde deswegen in einjähriger
Planungs- und Umsetzungsphase ein SchulGehBus ins Leben gerufen. Es
ist der Erste dieser Art im Land Niederösterreich.
Insgesamt wurden zwei Linien eingerichtet – die Berg- und die
Bachlinie – wo entsprechende Haltestellen als Sammelpunkte über den
Sommer errichtet wurden, damit die Volksschulkinder dann gemeinsam
und sicher ihren Schulweg bewältigen. Dafür hat das
Mobilitätsmanagement Industrieviertel aus allen potenziellen
Schulwegen, bei einer gemeinsamen Begehung mit der
Volksschuldirektorin sowie VertreterInnen des Elternvereins und der
Stadtgemeinde Bad Vöslau die sichersten Verbindungen (mit
Rücksichtnahme auf Querungen, Einhaltung von Sichtachsen, etc.)
herausgefiltert. In zukünftiger Planung ist ein Schulwegplan in
Kooperation mit dem AUVA, wo sowohl die Elternhaltestellen als auch
die SchulGehBus-Stationen eingezeichnet werden.
„Gerade solche Aktionen haben eine große Wirkung auf die Bevölkerung
im Ort. Sie wecken Interesse und motivieren Eltern und Kinder
gleichermaßen sich zu beteiligen. Das wirkt sich nicht nur positiv
auf die schulischen Leistungen und die Gesundheit aus, sondern sorgt
auch für ein besseres Klima im Schulumfeld. Auch andere Gemeinden
sollten diesem Beispiel folgen – unsere Mobilitätsmanagerinnen und
-manager in den Hauptregionen unterstützen gerne –, denn nur
miteinander können wir die Mobilität im Land Niederösterreich
umweltfreundlich gestalten“, so Schleritzko.
Nähere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA,
Telefon 02742/9005-13546, E-Mail [email protected].
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