- 20.09.2019, 13:00:17
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Rauskala: Umwelt- und Klimaschutz nachhaltig im Unterricht verankern
BMBWF stellt 750.000 Euro für Kooperationen zwischen Universitäten und Schulen zur Verfügung – Klimaschutz zukünftig verstärkt im Lehrplan zu finden
Utl.: BMBWF stellt 750.000 Euro für Kooperationen zwischen
Universitäten und Schulen zur Verfügung – Klimaschutz
zukünftig verstärkt im Lehrplan zu finden =
Wien (OTS) - Anlässlich der weltweiten Klimawoche, die heute startet,
präsentierte das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und
Forschung seine aktuellen Schwerpunkte in diesem Bereich. „Uns ist es
wichtig, das Thema Umwelt- und Klimaschutz nachhaltig in den Schulen
und im Unterreich zu verankern“, so Bildungs- und
Wissenschaftsministerin Iris Rauskala, „schon seit Jahren gibt es an
den einzelnen Schulstandorten sehr viele Projekte zum Thema
Umweltschutz in den Schulen, die auch im Rahmen von Auszeichnungen
vor den Vorhang geholt werden. Auch gibt es viele Umweltzeichen- und
Ökologschulen, die sich schwerpunktmäßig mit diesem Thema
auseinandersetzen. Wir gehen davon aus, dass jährlich mindestens
500.000 Schülerinnen und Schüler mit dem Thema in Berührung kommen.“
Gemeinsam mit Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike,
CCCA-Präsidentin Helga Kromp-Kolb und dem Rektor der Universität für
angewandte Kunst Gerald Bast präsentierte Rauskala heute eine neues
Projekt, das das Ziel hat, Universitäten bzw. Forschungseinrichtungen
und Schulen noch viel stärker miteinander zu vernetzen. „Wir haben
mit dem CCCA bereits in Grundzügen ein sehr gutes Konzept
ausgearbeitet, wie Schulen und Universitäten optimal zusammenarbeiten
können und gemeinsam konkrete Projekte im Bereich des Klima- und
Umweltschutzes umsetzen. Mein Ressort stellt für diese Kooperation
750.000 Euro zur Verfügung“, so Rauskala weiter.
Auch in den Lehrplänen aller Unterrichtsstufen soll sich das Thema
Klima- und Umweltschutz zukünftig ausführlicher wiederfinden. Neben
einer noch stärkeren Verankerung als fachübergreifendes
Unterrichtsprinzip und einer entsprechenden Berücksichtigung in den
Fächern Biologie, Geographie und Wirtschaftskunde sowie Physik ist
„Umweltbildung“ zukünftig auch in den Lehrplänen von Mathematik,
Deutsch, Sachunterricht, Technisches Werken und Sport verpflichtend
vorgesehen. „Klimaschutz wird zukünftig auch bereits in der
Volksschule thematisiert werden, das war bisher nicht der Fall“, hebt
die Ministerin hervor.
Darüber hinaus wurde heute auch ein Erlass an die Schulen verschickt,
der klarstellt, unter welchen Bedingungen eine Teilnahme am
weltweiten Earth Strike am 27. September 2019 möglich ist.
Schülerinnen und Schüler können unter der Voraussetzung der
Einhaltung der einschlägigen schulrechtlichen Bestimmungen im Rahmen
einer Schulveranstaltung bzw. einer schulbezogenen Veranstaltung an
der Veranstaltung teilnehmen.
Die Entscheidung, ob am Earth Strike teilgenommen wird, obliegt der
Schulleitung des jeweiligen Standortes. Am Schulstandort wird
entschieden, ob die Teilnahme an der Demonstration als
Schulveranstaltung mit allen Schülerinnen und Schülern besucht wird
oder nur als schulbezogene Veranstaltung - also im Rahmen des
Unterrichts als freiwillige Teilnahme. „Die Aufsicht und somit die
Sicherheit der Kinder ist jedenfalls im Rahmen des entsprechenden
Aufsichtserlasses zu gewährleisten. Wichtig ist auch, dass die
Teilnahme an der Veranstaltung in ein pädagogisches Gesamtkonzept
eingebettet ist“, unterstreicht Rauskala abschließend.
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