• 18.09.2019, 12:35:17
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FPÖ-Darmann/Dieringer: Peinliches SPÖ-Schauspiel rund um Chaos in Bildungsdirektion

Kärnten bringt als einziges Land keine funktionierende Bildungsdirektion zusammen

Utl.: Kärnten bringt als einziges Land keine funktionierende
Bildungsdirektion zusammen =

Klagenfurt (OTS) - „Kärntens Landeshauptmann LH Peter Kaiser
verspricht derzeit in der Wahlwerbung beste Bildung für alle, aber
liefert als Verantwortlicher österreichweit die am Schlechtesten
organisierte Bildung. In keinem anderen Bundesland funktioniert die
Bildungsdirektion so schlecht wie in Kärnten“, kritisiert
FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.

„Über acht Millionen Euro zahlen die Kärntner für diese Zentrale,
aber sie müssen miterleben, dass Kaiser trotz dieser hohen Summe,
unfähig ist, eine ordentliche Servicestelle für die Schulen
anzubieten. Der Unterricht leidet, weil u.a. wegen nicht zugeteilter
Lehrkräfte vielerorts keine ordentliche Stundenplanung möglich ist“,
führt Darmann aus.

Jetzt komme noch ein peinliches Schauspiel hinzu. „Höchste
SPÖ-Vertreter streiten darüber, wer schuld an dem Desaster ist. LH
Kaiser nimmt den Bildungsdirektor, den er rechtswidrig in diese
Position gebracht hat, in Schutz, und schimpft auf angeblich
überforderte Mitarbeiter der Bildungsdirektion. Es ist letztklassig,
wenn sich die Politik an kleinen Mitarbeitern abputzt“, so Darmann.

Der höchste SPÖ-Personalvertreter des Landes, Gernot Nischelwitzer,
wiederum attackiere den roten Lehrer-Personalvertreter und
Multi-Funktionär Stefan Sandrieser, weil dieser in die
Bildungsdirektion durch unqualifizierte Interventionen hineinregiert
habe und damit das Chaos, das er aufgezeigt hat, selbst mitverursacht
habe. „Diese Konfrontation unter den roten Genossen offenbart ein
übles Sittenbild“, betont Darmann.

Es werde offenbar, dass die SPÖ Kärnten auch das Bildungswesen wie
ihr Eigentum betrachtet. Sie platziere hier in erster Linie ihre
Gefolgs- und Vertrauensleute, wie die rechtswidrige Bestellung eines
Direktors, der aufgrund seiner fehlenden Leitungserfahrung gar nicht
in die engere Wahl kommen hätte dürfen, beweise. „Aber eine
Organisation, in der das Parteibuch wichtiger ist als die
Qualifikation, funktioniert nicht“, stellt Darmann fest.

FPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Mag. Elisabeth Dieringer-Granza fasst
das Problem so zusammen: „In der Bildungsdirektion gibt es einen
heimlichen Chef. Das ist Personalvertreter Stefan Sandrieser. Er
setzt sich selbst in die Steuerungsgruppe der Bildungsdirektion und
darf - obwohl unzuständig - beliebig gemäß SPÖ-Wünschen in
Personalentscheidungen eingreifen, wie Gernot Nischelwitzer es
beschreibt. Vor der Personalvertretungswahl versucht Sandrieser diese
Rolle als heimlicher Chef zu verbergen, indem er den formellen Chef
Klinglmair angreift. Dieser wurde von der SPÖ hineingeboxt, scheint
aber organisatorisch überfordert zu sein. Schließlich gibt es noch
den politischen Chef Peter Kaiser, dem es nur wichtig ist, seine
Personalwünsche auch entgegen dem Gesetz durchzuzubringen, der sich
aber um die Mängel in der Direktion nicht gekümmert hat“.

Diese diffuse Führungsstruktur lasse befürchten, dass das Chaos noch
länger anhalten werde. Zusätzliche externe Fachleute und eine neue
Abteilung, wie von der SPÖ geplant, seien keine Lösung, so Dieringer.
„Die FPÖ wird im Landtag auf eine umfassende Ursachenforschung und
Konsequenzen wegen dem von Bildungsreferenten LH Peter Kaiser zu
verantwortenden Chaos in der Bildungsdirektion drängen“, kündigen
Darmann und Dieringer an. (Schluss)

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