- 17.09.2019, 14:31:19
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Studium an der FH Vorarlberg so gefragt wie nie
Landeshauptmann Wallner und Landesrätin Schöbi-Fink: Impuls für Innovationszentrum am Campus V durch neue Lehrgänge und räumliche Erweiterung
Utl.: Landeshauptmann Wallner und Landesrätin Schöbi-Fink: Impuls
für Innovationszentrum am Campus V durch neue Lehrgänge und
räumliche Erweiterung =
Bregenz (OTS) - Die FH Vorarlberg startet mit einem neuen Höchststand
von über 1.500 Studierenden ins Wintersemester 2019/20. Zugleich wird
die Erweiterung sowohl des inhaltlichen als auch des räumlichen
Angebotes weiter vorangetrieben. Eine wichtige Bereicherung ist die
Premiere des Studiengangs „Informatik – Digitale Innovation“. Und in
den kommenden Jahren werden rund 50 Millionen Euro in einen Aus- und
Zubau investiert, der 5.300 m2 zusätzliche Nutzfläche bringt. „Die FH
leistet mit ihren Studienprogrammen einen enormen Beitrag zur
Sicherung der Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.
Noch mehr Platz für Lehre und Forschung bedeutet noch mehr Innovation
und Standortqualität“, sagte Landeshauptmann Markus Wallner am
Dienstag, 17. September, im Pressefoyer, wo er gemeinsam mit
Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl
und Studiengangsleiterin Verena Fastenbauer diese aktuellen
Entwicklungen der FH Vorarlberg präsentierte.
Der neue Bachelorstudiengang „Informatik – Digital Innovation“ ist
am 16. September mit 36 Studierenden gestartet. „Angesichts der durch
die Digitalisierung ausgelösten enormen Veränderung der Arbeitswelt
wollen wir zusammen mit der FH jede Chance nützen, um unserer
Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung zu stellen“,
begrüßte Wallner dieses neue auf ein berufsbegleitendes Studieren
ausgerichtete Studienangebot.
Große Nachfrage gibt es auch nach Studienplätzen für den
Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“. Dieser startete
im Vorjahr erstmals mit 25 Plätzen. Im Wintersemester 2019/20 wird
die Zahl der AnfängerInnen-Plätze auf 50 aufgestockt, ab 2020 auf 75
und ab 2021 auf 90.
Großes Interesse an Technikstudien
Doch der größte Teil der Studierenden an der FH Vorarlberg – 43
Prozent – entfällt auf den Technik-Bereich. Die vielfältigen
Maßnahmen der FH Vorarlberg, um Kinder und Jugendliche für ein
Studium in diesem Bereich zu begeistern, haben sich gelohnt, so
Landesrätin Schöbi-Fink. „Die bereits mit der Kinderuni im Alter
zwischen acht und zwölf Jahren beginnenden Programme helfen dabei,
mehr Interessierte für Technikstudien und natürlich auch
Technikberufe zu begeistern“, sagte sie.
Auf der Grundlage des Fachhochschulentwicklungs- und
Finanzierungsplans hat das Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Forschung der FH Vorarlberg 25
AnfängerInnen-Studienplätze für einen neu zu entwickelnden
Bachelorstudiengang „Umwelt und Technik“ genehmigt. Dieses Angebot
ist als dreijähriger Studiengang geplant, sodass im Vollausbau 75
zusätzliche Studienplätze bundesfinanziert werden. Mit der
umfassenden Detailkonzeption des neuen Studiengangs wurde bereits
begonnen.
Großflächicher Ausbau
Durch den großflächigen Ausbau soll die FH Vorarlberg als
wichtigster Impulsträger am Campus V weiter gestärkt werden, betonte
Landeshauptmann Wallner: „Die Hochschule und das umliegende Areal
wird sich dadurch zum Innovations-Hotspot in Vorarlberg entwickeln.“
Die räumliche Erweiterung erfolgt in mehreren Etappen, erläuterte
FH-Geschäftsführer Fitz-Rankl. Zunächst ist die Aufstockung des
bestehenden Gebäudes vorgesehen, dann wird ein neuer Bauteil
errichtet und zum Schluss folgt die komplette Sanierung und
Modernisierung der ehemaligen Textilschule. Die gegenwärtige
Nutzfläche von rund 20.000 Quadratmeter wird dadurch um rund 5.300
Quadratmeter vergrößert, die Gesamtinvestition ist mit 50 Millionen
Euro veranschlagt.
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