• 15.09.2019, 09:59:46
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  • OTS0014

900.000 Euro für Auslandsaufenthalte außerhalb Europas

Wissenschaftsministerin Iris Rauskala will mit einer Sonderdotierung mehr Studierenden und Lehrenden weltweite Auslandsaufenthalte ermöglichen.

Utl.: Wissenschaftsministerin Iris Rauskala will mit einer
Sonderdotierung mehr Studierenden und Lehrenden weltweite
Auslandsaufenthalte ermöglichen. =

Wien (OTS) - Mit einer Sonderdotierung des BMBWF von rund 900.000
Euro setzt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und
Forschung einen neuen Schwerpunkt auf außereuropäische
Auslandserfahrung. Wissenschaftsministerin Iris Rauskalas Ziel ist
es, „noch mehr Studierenden ein Studium oder Praktikum im Ausland zu
ermöglichen – auch außerhalb Europas. Wir haben daher die Mittel der
EU in der Höhe von rund vier Mio. Euro erstmals um nationale Mittel
aufgestockt.“ 38 Mobilitätsprojekte, in denen Hochschulen auf der
ganzen Welt miteinander koopieren, konnten im Studienjahr 2019/2020
in der Programmschiene „Erasmus+ Internationale Hochschulmobilität“
bewilligt werden – ein Rekordwert seit dem Start dieser Aktion im
Jahr 2015. Rund 1.200 Studienaufenthalte, Praktika sowie Lehr- und
Fortbildungen in 60 Ländern rund um den Globus können damit
unterstützt werden.

Bei den „Austrian Research and Innovation Talks“ (ARIT) 2019 am 14.
September in New York betonte Rauskala die guten Beziehungen zwischen
österreichischen und US-amerikanischen Hochschulen und
Forschungseinrichtungen. „Ich freue mich, dass wir mit dieser
Programmschiene auch zusätzliche Aufenthalte in die USA unterstützen
können“, so die Wissenschaftsministerin. „60 Prozent der Mittel aus
der Programmschiene kommen Studierenden zugute, durch die
Sonderdotierung können wir weiteren 200 jungen Menschen finanziell
unter die Arme greifen.“ 34 Personen gehen im aktuellen Studienjahr
mit diesem Förderprogramm in die USA.

OeAD-Chef Jakob Calice ergänzt: „Ein Auslandsaufenthalt im ferneren
Ausland erweitert nicht nur den Horizont jedes Studierenden, er
wertet auch den individuellen Lebenslauf massiv auf. Wer kann schon
auf ein Praktikum oder ein Auslandssemester in den USA, China oder
Südafrika verweisen? Von diesen Erfahrungen profitieren heimische
Hochschulen ebenso wie heimische Unternehmen.“ Die Liste der
Zielländer österreichischer Studierender führen Spanien, Frankreich
und das Vereinigte Königreich an. Bei den internationalen
Destinationen liegt Israel auf Platz eins, gefolgt von Russland und
Ukraine.

Die Mittel für Erasmus+ wurden insgesamt erhöht: 2019 fließen 47,4
Mio. Euro an EU-Fördermittel in den österreichischen Bildungsbereich
– ein Plus von 25,7 Prozent gegenüber 2018. Das Programm wickelt in
Österreich der OeAD ab. „Wir holen 100 Prozent der Mittel von der EU
ab, die unmittelbar in die Internationalisierung unseres
Bildungssystems fließen“, bekräftigt Calice.

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