ASFINAG zum internationalen Tag der Ersten Hilfe am 14. September: Man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen

Wien (OTS) - Der morgige Samstag steht unter dem internationalen Motto „Tag der Ersten Hilfe“. 150 Länder schaffen an diesem Tag mit ihren Hilfs-Organisationen mehr Bewusstsein für fachgerechte Nothilfe bei Unfällen und Katastrophen. Auch für die ASFINAG ist die Erste Hilfe ein Thema. Schließlich ist Verkehrssicherheit auf Autobahnen und Schnellstraßen Teamwork zwischen Infrastrukturbetreiber und Verkehrsteilnehmenden.

Keine Scheu - man kann nichts falsch machen!

Auch wenn für viele der Erste-Hilfe-Kurs im Zuge der Führerscheinprüfung schon länger her ist - wichtig ist: Man kann nichts falsch machen außer nicht zu helfen. Denn: Erst Hilfe-Leistung ist Pflicht!

Die ASFINAG hat deswegen ein paar Tipps parat:

  • Nach einem Unfall können Minuten, oft sogar Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Erste Hilfe leisten ist daher für alle verpflichtend.
  • Wichtig! Kommt es auf Autobahnen und Schnellstraßen zu stockendem Verkehr, sind alle Verkehrsteilnehmenden verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Auch bevor der Verkehr still steht oder ein Einsatzfahrzeug sichtbar ist.
  • Bei einem Unfall auf der Autobahn ist rasches Handeln angesagt, denn die Gefahr durch den schnell fahrenden Verkehr ist hier besonders groß. Daher vorab wichtig: Absichern der Unfallstelle.
    • Warnblinker einschalten
    • Warnweste vor dem Verlassen des Autos anziehen
    • Warndreieck aufstellen
    • Notruf absetzen - am besten über unsere Notrufsäulen - damit wird der Standort des Unfalls sofort lokalisiert. Die bekannten Nummern wählen, wenn man auf Freilandstraßen unterwegs ist
  • Erste Hilfe leisten: Dazu zählen alle lebensrettenden Handlungen, die wir alle als Ersthelfer am Verletzten durchführen können: sei es Blutstillung, stabile Seitenlage oder Wiederbelebung. Dafür ist es empfehlenswert, alle paar Jahre einen Auffrischungskurs bei Rettungsorganisationen wie dem Österreichischen Roten Kreuz oder dem Samariterbund Österreich zu machen.

ASFINAG setzt auf modernste Systeme für mehr Sicherheit

Unfälle oder Pannen auf Autobahnen stellen Extremsituationen dar. Rasche Hilfe ist dann unbezahlbar! Wenn es Probleme mit dem Handy gibt, kann die Alarmierung problematisch werden. Mit den rund 4.200 Notrufeinrichtungen der ASFINAG werden sofort nach der Aktivierung folgende Eckdaten übermittelt: Autobahn oder Schnellstraße, Fahrtrichtung und Kilometrierung. Diese Informationen sind für einen raschen und effizienten Einsatz unerlässlich. Ob im Tunnel oder im Freiland - gut gekennzeichnete Notrufeinrichtungen sorgen mit modernster Technik dafür, dass alle Alarmrufe mit wenigen und einfachen Handgriffen abgesetzt werden können.

Die ASFINAG stellt Notrufeinrichtungen auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen sowohl entlang der Strecke, als auch auf den ASFINAG Rastplätzen zur Verfügung. Notrufsäulen sind auf der Fahrbahn immer paarweise gegenüberliegend angebracht. Damit wird verhindert, dass jemand – etwa in Panik – die Autobahn überquert. Alle diese Einrichtungen sind direkt mit den ASFINAG Verkehrsmanagement Zentralen verbunden, die an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr besetzt sind.

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Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG
TEL +43 (0) 50108-18933
alexander.holzedl@asfinag.at
www.asfinag.at

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