KURIER: Rechtsextremer bekam Job im Bundeskriminalamt

Wien (OTS) - Zwei Funktionäre des Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) bekamen im heurigen Sommer Praktikantenjobs bei der Polizei. Zumindest einer von Ihnen gilt als Rechtsextremer, er war etwa 2017 bei der Gedenkfeier zum Nazi-Helden Walter Nowotny am Wiener Zentralfriedhof, berichtet der KURIER in seiner Donnerstags-Ausgabe. Auf Facebook war er laut einem Auszug von 2017 Fan von deutschen Neonazis und zahlreichen rechtsextremen Seiten.
Das Innenministerium gibt sich wortkarg zu der Causa und beruft sich bei einer KURIER-Anfrage auf den Datenschutz. Der Burschenschafter (der Verbindung Olympia) saß in der Abteilung für Wirtschafts- und Finanzdelikte im Bundeskriminalamt. Ob er etwa Zugang zu den Räumlichkeiten der SOKO Ibiza hatte, wollte ein Ressortsprecher nicht sagen. Die Entscheidung für die Einstellung dürfte noch in der Ära von Herbert Kickl gefallen sein.

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