Neofaschistisches „Gedenken“ am Kahlenberg verhindert

Protest erzwang die Verlegung von „identitärer“ Propagandashow

Wien (OTS) - Ein großes „Gedenken“ an die Schlacht von 1683 zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich, organisiert von der neofaschistischen „Identitären Bewegung“, sollte es gestern am Wiener Kahlenberg werden. Nur wurde daraus nichts: engagierte AntifaschistInnen blockierten die Zufahrtswege und boten dem Regen die Stirn. Damit wurde der Plan der neofaschistischen „Identitären Bewegung“ vereitelt.

„Wir freuen uns über die gestrigen Proteste und bedanken uns bei den vielen Menschen, die sich der neofaschistischen Hetze in den Weg gestellt haben. Es ist uns gelungen, die identitäre Propagandashow zu verhindern. Das ist ein Erfolg der antifaschistischen Bewegung,“ zieht OGR-Sprecherin Käthe Lichtner eine positive Bilanz.

Nachdem der ursprüngliche Plan des neofaschistischen „Gedenkens“ ins Wasser fiel, fand ein – wohl aus Angst vor antifaschistischen Protesten vorab als Alternative geplanter – Fackelmarsch der Identitären durch die Wiener Innenstadt statt. Dieser wurde durch lautstarken Protest begleitet und fand seinen Abschluss am Karl-Lueger-Platz. Bei der Schlusskundgebung sprach unter anderem die hochrangige FPÖ-Politikerin Ursula Stenzel.

Lichtner dazu: „So viel also zur vermeintlichen Distanzierung der FPÖ von den Identitären. Während die Einen von der Parlamentsbank Sozialabbau und rassistische Hetze betreiben, haben die Anderen beste Kontakte zu neofaschistischen Terroristen und machen den Schlägertrupp auf der Straße.“

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